Wie geht's, Stefano Zarrella? - Folge 19

Shownotes

Er ist bekannt für gute Laune, ehrliche Emotionen, seinen unverwechselbaren Charme und allem voran für sein gutes Essen – doch hinter der öffentlichen Fassade steckt mehr. Im Gespräch mit Robin spricht Stefano Zarrella über den Druck, ständig funktionieren zu müssen, über das Verhältnis zu seinem Bruder, über die Bedeutung von Familie und das Gefühl, zwischen Social Media und echtem Leben Balance zu finden. Stefano erzählt von seiner Kindheit, von italienischer Familientraditionen und von der Suche nach Anerkennung – und davon, wie schwer es sein kann, sich selbst immer zu mögen, wenn man ständig im Mittelpunkt steht. Und er verrät, was ihm im seinen Leben noch fehlt. Ein ehrliches, überraschend offenes Gespräch über Verletzlichkeit, Selbstwert und die Kunst, immer zu lachen.

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Robin, Nils und die interviewten Gäste, sind keine Therapeuten. Wenn es euch schlecht geht, vertraut euch eurem Umfeld an. Und bei Verdacht auf eine Depression, Burnout oder andere Erkrankungen sucht umgehend eure/n Hausärzt/in auf – oder Psychiater/innen oder psychologischer Psychotherapeut/innen.

Bei einer akuten Krise erhaltet ihr auch bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder vom Notarzt jederzeit Hilfe unter 112. Die Telefonseelsorge erreicht ihr rund um die Uhr kostenfrei unter den Nummern 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222. Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression sowie Angststörungen findet ihr unter https://www.deutsche-depressionshilfe.de bzw. https://www.angstselbsthilfe.de/

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Folge "Wie geht's? mit Robin Gosens" jetzt auf:

Aufnahmedatum: 20.07.2025

Transkript anzeigen

00:00:01: Wenn du deine Familie hast, ist es wie so ein Superheldenanzug, da kann nix passieren.

00:00:05: Und das zu wissen, das hat mich schon krass beruhigt.

00:00:09: Weil ich mir dachte, krass, ich kann meinen Eltern gar nicht enttäuschen.

00:00:12: Wenn du irgendwie ein guter Musiker bist, ein geiler Tennis-Spieler, aber du bist ein Arschlocher als Mensch, dann gewinnst du für mich nicht im Leben.

00:00:20: Es klingt so hart, aber ich will, dass bei meiner Beerdigung viele kommen und sagen, der war echt ein cooler Typ.

00:00:24: Und das ist so mein Warum, warum ich das alles mache, weil ich einfach unterm Strich ein guter Mensch sein will.

00:00:30: So eine Superheldin.

00:00:32: Ich will diese Geschichten ausschreiben.

00:00:34: Ich bin jetzt echt auf thirty- vier und ich hätte eigentlich echt so schon Lust, mich zu winden.

00:00:39: Und auch diese Verantwortung als Vater zu gehen oder als Mann oder als Freund.

00:00:44: Das erste, was mir zu meinem heutigen Gast einfällt, ist wohl gute Laune.

00:00:48: Ich finde, wenn man Stefano Zarella anschaut, sieht man einen lebensfrohen, warm und total offenen Menschen, der jedem das Gefühl gibt, dass alles in Ordnung ist.

00:00:57: Er verkörpert dieses italienische Lebensgefühl und ich liebe an ihm, dass er wirklich jedem Tag die Chance gibt, etwas Besonderes zu sein.

00:01:04: Aber wie ist das eigentlich, wenn von dir erwartet wird, immer gute Laune haben zu müssen?

00:01:09: Und was passiert, wenn das mal nicht der Fall ist?

00:01:11: Stefano und ich hatten ein Gespräch, das ich als eines zwischen zwei Fratelli, also zwischen zwei Brudis beschreiben würde, das aber eine sehr, sehr große Intensität bekommen hat.

00:01:20: Es geht um Familie, den Druck, den der Name seines Bruters mit sich bringt und der Druck, der sich aus seinem Beruf ergibt.

00:01:27: Stefano erzählt, was Dankbarkeit für ihn bedeutet und warum er liebt, was er tut.

00:01:31: Er spricht aber auch über seine schwierigen Momente und das ganz große Thema der Liebe.

00:01:36: Ich kannte Stefano natürlich schon, aber als ich aus unserem Gespräch rausgegangen bin, wurde mir noch mal klar, warum ich ihn so lieb

00:01:43: habe.

00:01:44: Seine Art, Menschen anzustecken und ihnen ein gutes Gefühl zu geben, ist unfassbar inspirierend.

00:01:49: Freut euch also auf eine Folge, die euch ganz viel Energie mit auf den Weg geben wird.

00:01:53: Energie, die wir in diesen Tagen glaube ich alle sehr, sehr gut gebrauchen können.

00:01:57: Viel Spaß bei Wie geht's?

00:02:10: Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Wie geht's?

00:02:14: Heute eine Folge, die so ein bisschen unter italienischem Stern steht.

00:02:18: Ich hier aus Italien und mein heutiger Gast meldet sich aus Köln, ein bisschen verdrehte Rollen.

00:02:24: Aber ich bin gespannt, was das Gespräch geben wird.

00:02:26: Lieber Stefano, ich bin sehr, sehr froh, dass wir hier zusammengefunden haben.

00:02:30: Wie geht's dir?

00:02:31: Wie geht's?

00:02:32: Sehr, sehr gut.

00:02:32: Ich freue mich auch, dass wir es geschafft haben.

00:02:35: Und ich freue mich wirklich auf die coole Runde heute ein bisschen zu quatschen.

00:02:38: Grüße nach Italien.

00:02:40: Ja, danke dir.

00:02:41: Ich mitte mich hier aus dem Trainingslager.

00:02:42: Wir sind hier hart am Malochen, deswegen nutzen wir gerade hier so ein bisschen die Zeit zwischen den beiden Trainingseinheiten.

00:02:48: Bei dir war es jetzt auch nicht so wirklich einfach so ein Termin zu finden.

00:02:52: Viele unterwegs, wir haben gerade im Vorgespräch schon ein bisschen gequatscht.

00:02:54: Du liebst es auch, wenn viel los ist, so ein bisschen Bella Vita und Füso ist nicht so dein Ding.

00:02:59: Wir haben auch schon in Florenz ein bisschen gequatscht darüber.

00:03:02: Ich habe das Gefühl, dass du echt bis oben hinzu, bis mit Arbeit.

00:03:05: Kommt mir das nur so vor oder ist es auch wirklich so?

00:03:08: Nee, ist schon echt viel los.

00:03:10: Ich bin auch echt dankbar dafür.

00:03:11: Es ist halt bei mir so ein bisschen schwer zu sagen, was los ist, weil ich so ein bisschen im Abhängen bin von den Projekten und von den hauptsächlich Kooperationen.

00:03:20: Als wir uns getroffen hatten, war auch die eigene Sendung im Gespräch, die auch dann stattgefunden hat, glücklicherweise.

00:03:25: Und ich bin auch echt ein Typ, der sich auch die Arbeit sucht und das auch einfach liebt.

00:03:31: Ich liebe mein Job so sehr, dass ich auch mich teilweise auch bremsen muss, weil er wenig halt ... Mit anderen Creators zusammenkommen, die einen ähnlichen Job machen wie ich.

00:03:38: Ich will lieber was starten und dann müssen die mich ein bisschen bremsen.

00:03:41: Aber ich liebe mein Job und versuche die Leute eine gute Zeit zu machen.

00:03:44: Und es entstehen coole Sachen.

00:03:46: Ich habe da hingegen, mache ich mir auch nicht so einen Stress, sondern ich bin einfach dankbar für alles, was kommt.

00:03:51: Das ist schön zu hören.

00:03:52: Trotzdem geht das ja irgendwie so ein bisschen auch damit ein Herr, dass du, wie gerade schon gesagt, viel unterwegs bist.

00:03:58: Hotel da, Hotel hier, dann mal wieder ein anderes Land.

00:04:01: Klar, du hast deine Base, du hast irgendwo dein Zuhause.

00:04:03: Du bist in Baden-Württemberg geboren, lebst jetzt in Köln.

00:04:06: Wo ist eigentlich dein Zuhause?

00:04:08: Hast du diesen Ort, wo du sagst, wenn ich jetzt hierhin komme, dann ist aber trotzdem komplette Entspannung und ich weiß, das ist hier mein Safe-Splace?

00:04:16: Das ist echt eine gute Frage, weil ich aktuell mit dem Gedankenspiel auch zurückzuziehen, nach Stuttgart.

00:04:21: Also für die Zuhörer jetzt, ich bin ja in Hechen geboren, in der Nähe von Tübingen, also in Baden-Württemberg.

00:04:26: Und bin dann nach dem Abi nach Köln gezogen, weil ich in die große Stadt wollte.

00:04:30: Ich wollte so ein bisschen, ja, ich habe das Gefühl gehabt, dass ich da irgendwie mehr Leute kennenlernen kann, mehr Möglichkeiten habe und dann studiert habe, etc.

00:04:37: Bin seit dem Jahr hier seit dem Jahr.

00:04:37: Bin seit dem Jahr hier seit dem Jahr.

00:04:38: Bin seit dem Jahr hier seit dem Jahr.

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00:04:40: Bin seit dem Jahr hier seit dem Jahr.

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00:04:45: Bin seit dem Jahr hier seit dem Jahr.

00:04:46: Bin seit dem Jahr hier seit dem Jahr.

00:04:47: Bin seit dem Jahr hier seit dem Jahr.

00:04:48: Bin seit mit denen ich wirklich ein ehrliches Gespräch führen kann.

00:04:49: Ich habe so drei, vier richtig, richtig enge Jungs aus Hechinger Zeit.

00:04:51: Und ich merke, dass ich mit denen nur so richtig abschalten kann.

00:04:54: Und mit denen hat wirklich offen reden kann, ohne dass was gedreht wird oder was böse gemeint worden ist.

00:04:59: Das fehlt mir schon.

00:05:00: Das muss ich schon ehrlich sagen.

00:05:02: Ich habe schon ein, zwei gute Kollegen in Köln, aber es hat sich nicht so... ist nicht der Freund wie aus der Heimat.

00:05:08: Und mein Neffe, also Giovanni sein Sohn, spielt ja jetzt bei Stuttgart Fußball.

00:05:12: Und mich zieht es wirklich sehr oft dahin.

00:05:13: Also ich habe jetzt auch versucht jedes Spiel von meinem Neffen Gabriel zu verfolgen.

00:05:17: Und wenn dann noch die Jungs dazukommen und mein Bruder auf dem Feld steht mit ihm und wir supporten dann meinen Neffen Gabriel, denke ich mir so, oh das fühlt sich gerade richtig gut an, so richtig zu Hause.

00:05:27: Ich habe zwar eine Wohnung, ich fühle mich auch wohl in Köln, aber ich habe nicht so, wenn ich jetzt nach Hause komme zu meinem kleinen Hund Rocky, es ist nicht so hundert Prozent dieses so, okay ich komme jetzt nach Hause, der wartet jemand, es ist so... Da fehlt noch so zwanzig Prozent, so wie ich das meine.

00:05:42: So nicht ganz, so nicht ganz zu Hause.

00:05:44: Ja, voll weiß ich genau, wie du meinst.

00:05:45: Das klingt jetzt aber für mich so, als wenn du zu Hause eher mit den Leuten assoziierst als mit dem Ort quasi.

00:05:52: Ist das richtig?

00:05:53: Auf jeden Fall, auf jeden Fall.

00:05:54: Ich bin gerne mit Menschen umgeben, die mir zuhören, denen ich auch in die Augen schauen kann, denen ich auch eine ehrliche Meinung sagen kann.

00:06:02: Und ich bin gerne umgeben von Menschen, die mir gut tun.

00:06:05: Also wenn meine Eltern da sind, bin ich wirklich, wenn ich irgendwie abends dann Freihab gehen, ich wirklich jede Sekunde zu meiner Marm, zu meinem Vater.

00:06:11: Wir schauen abends Fußball oder meine Marm kocht.

00:06:14: Ich verbringe wirklich jede freie Sekunde meinen Eltern, weil ich mir später auch nicht sagen will, ich hätte mehr Zeit in meinen Eltern verbringen können.

00:06:20: Und ich möchte einfach lieber zu meinen Eltern nach Hause abends essen gehen, wie jetzt noch abends in die Stadt gehen und irgendwie irgendwo was trinken gehen.

00:06:27: Das gibt mir einfach nichts.

00:06:28: Mir gibt es viel mehr, wenn ich meinen Eltern halt... bin oder mit einem Kumpel bei meinen Eltern und wenn halt meine Eltern auch bei meinem Neffen gab, was sie teilweise wirklich wochenlang sind, weil wir uns alle unterstützen.

00:06:38: Ich schaue, dass er nie allein ist.

00:06:40: Und meine Eltern auch nicht da sind, auch nicht in Köln.

00:06:42: Und dann ist schon ein bisschen ungewohnt, weil ich meine Eltern auch immer hier waren bis vor ein paar Monaten, als meine Neffe auch noch quasi in Köln gespielt hat.

00:06:51: Bei mir macht das auch total was auch, weil ich kenne so ein bisschen diesen Struggle und ich wohne jetzt schon, ich meine mit der Ausnahme in Berlin, wohne ich jetzt eigentlich so acht Jahre am Stück im Ausland.

00:07:00: Und so dieses Thema, man sieht die Familie kaum, man sieht seine Eltern kaum, alle werden älter und man weiß halt nie so richtig, was kommt.

00:07:07: Es sind schon so Fragen, die einen total irgendwie beschäftigen.

00:07:10: Und das, was du gerade gesagt hast, so ich will halt nachher nicht bereuen oder ich will halt nicht nachher sagen können, ich habe zu wenig Zeit mit meinen Eltern verbracht.

00:07:15: Ich finde, das ist irgendwie so ein Riesenthema, weil ja, man hat jetzt auch oder ich jetzt in dem Fall habe jetzt auch Kinder, man will denen auch irgendwie so ermöglichen, mit den Großeltern zusammen zu sein.

00:07:25: Und dieses immer nur Facetime und immer nur auf lange Distanz miteinander kommunizieren.

00:07:29: Das nagt auf, dauern schon einen ein.

00:07:31: Und ich merke, wie groß oder wie immer größer auch dieses Thema bei mir und meiner Frau wird.

00:07:36: Dass wir so darüber nachdenken, ja, hat man genug Zeit mit der Familie oder sollte man vor allem auch den Kindern mehr Zeit mit der Familie ermöglichen?

00:07:43: Weil, ja, du weißt halt nie, was so im Leben passieren kann.

00:07:46: Das klingt jetzt irgendwie so alles so ultra dramatisch und so.

00:07:49: Aber ich glaube, dieses Nichts bereuen möchten, das ist ein riesen Ding, oder?

00:07:53: Auf jeden Fall.

00:07:54: Und ich hab ja selber nicht meine Familie, weißt du?

00:07:57: Und ich stell mir auch manchmal schon die Frage, wie hättest du's machen so, wenn ich jetzt auch eine eigene Familie?

00:08:01: Das ist ja noch kompliziert.

00:08:02: Ich hab ja zum Glück auch die Freiheit, viel zu schieben und dann auch auch zu sagen, okay, ich mach die Kooperation jetzt, zieh ich durch, ich drehe jetzt zehn Stunden, aber dafür geh ich dann zum Spiel von meinem Neffen.

00:08:11: Weil ich bin halt so ein Typ, ich will alle in meinem Umfeld mit meiner Liebe, meiner Zeit glücklich machen.

00:08:18: Ich investiere noch viel in meinen Neffen, dann natürlich will ich meinen Nichten nicht vernachlässigen.

00:08:22: Ich will aber auch meine Mutter und meine Schwester besuchen.

00:08:24: Ich versuche wirklich das Beste zu machen.

00:08:26: Deswegen auch Hut ab bei dir so.

00:08:27: Weißt du, wenn du eine eigene Familie hast und Kinder und ich sehe es aber bei meinem Bruder, wenn du eine Karriere hast, Kinder, Frau, das ist nicht einfach.

00:08:34: Aber ich weiß, dass ich aktuell mein bestes gebe, noch für die Zukunft ein bestes gebe und dann... werde ich wahrscheinlich oder hoffentlich nichts bereuen.

00:08:41: Ja, das glaube ich dir total.

00:08:43: Und weil wir jetzt gerade auch beim Thema sind, weil es so schön gerade direkt da rein passt, ich kriege das ja hier in Italien auch mit, wie hoch dieser Stellenwert Familie ist.

00:08:51: Du wirst es sicherlich bestätigen können.

00:08:53: Familie ist irgendwie so wie so ein Heiligtum.

00:08:55: Natürlich ist es in Deutschland auch so, aber ich finde, dass das hier in Italien nochmal mehr zelebriert wird, dieses Miteinander sein und dieses immer alles zusammen machen, an einem Strang ziehen und nichts so auf die Familie kommen lassen.

00:09:06: Ihr habt im Prinzip eine richtig megabekannte Familie.

00:09:08: Du hast gerade angesprochen.

00:09:09: Giovanni ist bekannt.

00:09:10: Mittlerweile sind aber auch deine Eltern bekannt.

00:09:12: Durch Social Media von euch, muss man ja wirklich so sagen.

00:09:16: Was ist Familie für dich, wenn du das beschreiben müsstest?

00:09:19: Boah, Familie ist für mich alles.

00:09:21: Familie ist für mich eine Hause kommen, Zusammenhalt.

00:09:24: Und es dreht sich alles bei uns um die Familie.

00:09:26: Ich glaube, jetzt gehst du mal so ein gutes Beispiel.

00:09:28: Ich war jetzt in der Nähe von Österreich.

00:09:30: Da hat mir so ein bisschen ein Content-Trip.

00:09:31: Und eigentlich wollte ich dann nach Hause fahren, weil ich hab morgen und übermorgen mega viel zu tun hab und bin halt noch spontan zu meinem Bruder gefahren, zu seiner Show.

00:09:39: Und meine Eltern sind jetzt quasi heute von Köln nach Stuttgart gefahren, um meinen Neffen wieder zu supporten.

00:09:45: Es ist halt so wie so eine Fußballmannschaft, wo jeder zusammenhält.

00:09:50: Wir haben zum Glück eine unglaubliche Kindheit erlebt, alle.

00:09:53: Und nur Support und nur Liebe.

00:09:55: Deswegen, ich verstehe teilweise die Frage nicht so, hey, wie ist das denn mit dir und deinem Bruder?

00:10:00: Giovanni war ja früher wieder in der Öffentlichkeit und mit Jana Ina, also ich verstehe die Frage nicht.

00:10:04: Weil ich denke mir so, hey, mein Bruder, das ist mein Bruder, mein Fleisch und Blut.

00:10:08: Ich unterstütze ihn, wo ich kann.

00:10:09: Er unterstützt mich, wo ich kann.

00:10:11: Wo er mich unterstützt kann.

00:10:12: Und das war es.

00:10:13: Wir halten zusammen.

00:10:13: Es gibt gar keine Ahnung, Neid oder ein Missgunst.

00:10:18: Ich muss wirklich belächeln, weil das existiert.

00:10:20: Ich wurde so nicht erzogen.

00:10:21: Es gibt nur Support, Zusammenhalt.

00:10:23: Und hey, ich habe jetzt morgen frei, ich brauche dir meinen Hilfe.

00:10:27: Es ist halt irgendwie so ... Nur positiv und nur supportive und irgendwie... Das ging schon damals los in der Gastronomie.

00:10:34: Wenn mal jemand ausgefallen ist, habe ich Teller gewaschen.

00:10:36: Wenn dann vorne die Kellnerin gefehlt hat, habe ich vorne gekellnet.

00:10:39: Mein Bruder hat gekellnet.

00:10:41: Es gab immer nur Zusammenhalt.

00:10:42: Und immer wenn ich jetzt ein privates Problem habe, gehe ich zu meinem Bruder.

00:10:45: Dann sagt mein Bruder, hey, ich habe bei deiner Schwester gehört, das stimmt gerade nicht.

00:10:48: Ich habe gerade beim Konzert, kannst du vielleicht kurz vorbeifahren.

00:10:50: Es ist halt so ein komplettes Zusammenhalten und voneinander da sein.

00:10:55: Und würdest du sagen, das wurd dir... Von deinen Eltern quasi als Kind so mit auf den Weg gegeben, dass das halt so das Maß aller Dinge ist, erstmal die Familie und füreinander da sein und dann alles andere?

00:11:06: Oder war das was, was sich so einfach im Laufe der Zeit ergeben hat, weil du auch gemerkt hast, das ist das, was du brauchst und was dir Stabilität und Sicherheit im Leben gibt?

00:11:17: Ich habe es halt nicht anders gelernt.

00:11:18: Deswegen habe ich auch so ein Bezug zur Küche oder zum Kochen, weil das Abendessen oder das Mittagessen oder Sonntag zusammenkommen ist halt wie so eine Teambesprechung.

00:11:27: Man sagt so, was geht ab, was gibt es Neues?

00:11:29: Ja, Steph, das und das geht gerade ab.

00:11:31: Es ist schwer zu erklären, weil es für uns selbstverständlich ist, dass man sich unterstützt.

00:11:35: Aber ich natürlich auch bei Freunden und Familien sehe, dass es halt auch anders ist, wo der nicht mit der Schwester quatscht oder so.

00:11:42: Das zerbricht mir halt das Herz, weil ich es halt nicht kenne.

00:11:45: Und natürlich passieren manchmal Dinge, die nicht so gut laufen.

00:11:48: Aber ich habe das von meiner Mama und Papa mitbekommen.

00:11:51: Ich werde es versuchen, meinen Kindern weiterzugeben.

00:11:53: Und eigentlich dreht sich da wirklich alles nur um zu unterstützen und füreinander da sein.

00:11:59: Bro, warte kurz.

00:11:59: Ja.

00:12:00: Rocky ist heute richtig oft zur Sterobohnung.

00:12:02: Das muss ich innen zuregen.

00:12:04: Geiles Bild.

00:12:05: Das

00:12:06: ist sofort vernatte genommen.

00:12:08: Rocky, was ist los mit dir heute?

00:12:10: Ich krieg ja gar du so, Rocky.

00:12:11: Ein

00:12:12: Wadenweißer.

00:12:14: Brotal.

00:12:15: Ich hab nix gehört, weißt du?

00:12:16: Und eher so mit Notizenapp.

00:12:18: Wir müssen abrechnen.

00:12:19: Ist schön.

00:12:19: Guck mal, warte.

00:12:19: Guck mal, guck mal.

00:12:21: Siehst du, ich mach

00:12:21: mal den Körper.

00:12:23: Sorry, bro.

00:12:24: Kein Thema.

00:12:24: Ja, wir waren beim Thema Familie.

00:12:26: Und die Frage, die sich bei mir noch gestellt hat, würdest du trotzdem sagen, ich meine, ihr seid behütet aufgewachsen, natürlich weit weg vom Rampenlicht, wie jede Familie irgendwo.

00:12:34: Und trotzdem seid ihr dann als Familie ins Rampenlicht gekommen.

00:12:37: Würdest du sagen, eure Familie hat sich dadurch verändert oder ist irgendwas anders als vorher?

00:12:44: Boah, gute Frage.

00:12:45: Du musst dir vorstellen, als Giovanni bekannt wurde, war ich zehn.

00:12:49: Giovanni ist jetzt zwölf Jahre alt.

00:12:50: Und ich glaube, dass ... Es stand davor noch keine Öffentlichkeit von der Familie.

00:12:55: Ich meine, wenn du fünf, sechs, sieben bist, kannst du je nicht was erinnern.

00:12:58: Ab zehn, elf kannst du ein bisschen registrieren.

00:13:01: Und mein Bruder war halt immer im Fernsehen.

00:13:03: Und das war eine Emotion, Robin, ich kann das dir gar nicht erklären.

00:13:06: Ich war so stolz.

00:13:08: Ich weiß noch genau, als Giovanni bei Bros.

00:13:11: Reinkam, der hat mich angerufen.

00:13:13: Es gibt auch noch dieses Video, wo er sagt, wo ist Mama und Wein zu halb.

00:13:17: Und er sagt, ich hab's geschafft, ich bin drin.

00:13:19: Und meine Mutter sagt, Giovanni, Giovanni, nicht weinen, nicht weinen.

00:13:23: Und ich renne, weil unser Haus war so, drei Hundert Meter weg von unserem Restaurant.

00:13:28: Und ich sprinte zu meinem Dad und sagt, Papa, Giovanni hat's geschafft, Giovanni hat's geschafft.

00:13:33: Und er so mit, da war grad am Kennen der so.

00:13:34: Nein, ich glaube nicht.

00:13:35: Ich glaube nicht.

00:13:37: Und dann sind wir alle zusammengekommen.

00:13:40: Dann sind wir, weil das noch undercover war.

00:13:42: Das war wirklich krass.

00:13:44: Wir sind dann nach München gefahren, weil die Sendung war ja quasi eine Aufnahme.

00:13:47: Und man durfte erst, glaube ich, zwei, drei Wochen später erfahren, dass die gewonnen haben.

00:13:50: Da haben wir uns in so einem Pizza hat getroffen.

00:13:53: Und bei dem war ich jetzt beim Champions League-Final mit einem Kundenessen.

00:13:56: Ich habe gesagt, krass, hier war ich als zehnjähriger versteckt.

00:14:00: Weil wir nicht wussten, dürfte keiner wissen, dass Giovanni in der Gruppe ist.

00:14:04: Der hat dann gewonnen, krass.

00:14:05: Ich glaube, bis heute noch die erfolgreichste Band, die in einer Woche so viele Singles verkauft hat.

00:14:09: Ich glaube, achthundertfünfzig tausend Singles in einer Woche.

00:14:12: Ich glaube, fast fünf Millionen Platten.

00:14:14: Und dann war das wirklich zwei, drei Jahre schon echt crazy.

00:14:18: Also, dass die bei uns im Restaurant immer angerufen haben und mein Dad gesagt hat, ey, Giovanni ist nicht da.

00:14:24: Bitte rufen nicht die ganze Zeit an, weil sonst kann ich die auf die Bestellung nicht mehr aufnehmen.

00:14:27: Weißt du, es war ja so, es war eine ganz andere Zeit.

00:14:29: Ich habe kein Social Media.

00:14:31: Und dann, wenn mein Bruder zu Besuch war, hat sich das so schnell rumgesprochen, dass da waren wir hunderte Leute im Restaurant waren.

00:14:36: Ich glaube, dass halt Social Media in dem Bereich schon einiges verändert hat.

00:14:41: Aber bei mir ist dann so was entstanden, dass ich unglaubliches nach oben schauen zu meinem Bruder hatte.

00:14:47: Das ist so, wow, was hat der auf die Beine gestellt?

00:14:50: Gras!

00:14:51: Und mir hat es die Augen geöffnet zu zeigen.

00:14:53: Krass, ich bin hier so ein Hechingen im Dorf und Giovanni war auch hier, er hat gerade eine Ausbildung gemacht und jetzt seh ich die ganze Zeit im Fernsehen.

00:15:00: Krass, was eigentlich möglich ist im Leben.

00:15:02: Das hat mir auf einmal so die Welt ganz anders gezeigt.

00:15:05: Ich glaube, ohne meinen Bruder hätten wir uns komplett anders entwickelt.

00:15:09: Ich glaube, dass er uns halt komplett, also mich komplett beflügelt hat und mich komplett mit, wie so ein Energieschub gegeben hat.

00:15:16: Eigentlich hat sich nichts geändert.

00:15:18: Es ist immer noch so, dass wir Sonntags zusammensitzen.

00:15:20: Klar, Giovanni war immer unterwegs und das war für mich neu, weil mein Bruder war nicht mehr da so richtig.

00:15:25: Und da der zwölf Jahre alte war, wir waren halt ab und zu, es gibt noch so Fotos, die muss ich dir mal zeigen, da hat ich so ein Rom, Eis, Rom, Sportanzug an.

00:15:34: Ich war dann im Tor und ... Giovanni hat dann so Bilder von mir gemacht, der gesagt, Stefano, guck mal, er tut mal so, wie wenn jetzt Eckball ist und du tust so die Verteidiger zurechtrücken.

00:15:42: Da hab ich so gezeigt und er macht dann so die Bilder mit die Gitarre.

00:15:45: Das sind so Fotos, die hab ich noch alle bei Mama im Schrank irgendwo.

00:15:49: Das war eine sehr intensive Zeit.

00:15:51: Ich glaub, dass wir so als Familie übelst zusammengerückt sind zu der Zeit.

00:15:54: Als es dann nicht so gut lief, mein Giovanni hat ja öffentlich auch darüber gesprochen, man hat sich aber auch nichts geändert.

00:15:59: Wir waren immer füreinander da und ... haben immer er geschaut, wir können mir jetzt unterstützen, einfach als Familie.

00:16:05: Dieses nach Hause kommen haben wir immer, weißt du?

00:16:07: Ich habe so unglaublich Glück mit meinem Bruder, weil er hat ja alles durch.

00:16:11: Und wenn ich Fragen habe, was in der Öffentlichkeit betrifft, oder ich irgendwie eins oder zwei Sachen habe, die ich auf den Herzen habe und ich sage, hey, Bruder, ich würde das gerne teilen, soll ich das sagen?

00:16:20: Na, das lieber so.

00:16:21: Weißt du, wie mein Mentor, wie mein bester Buddy, das ist so... Also ich habe wirklich ein sechser Lotto mit meinem Bruder und meiner Familie.

00:16:28: weil sich eigentlich nichts verändert hat.

00:16:31: Das ist ja eigentlich auch so ein Beweis dafür, dass wir wirklich eine starke Familie sind, weil wir echt viel durchgemacht haben und wir halt immer die gleichen waren.

00:16:40: Und immer, wenn es irgendwo ein Problem gibt, auch wenn es nur so, hey, kannst du kurz ein Paket annehmen, bis hin zu richtigen Problemen, unterstützen wir uns halt immer.

00:16:50: Und ich glaube auch, dass ich mich halt auch gedraut habe, diesen Schritt zu machen.

00:16:54: Mich hat damals mein Bruder angerufen und gesagt, guck mal, du hast nix zu verlieren.

00:16:57: Mama unterstützt dich, Papa unterstützt dich, wissen für dich da.

00:17:00: Du kannst nur weichfallen.

00:17:02: Und hab ich mir so gedacht und gemacht, krass, der hat recht, ich kann eigentlich weich, wenn das nicht funktioniert, kann nichts passieren.

00:17:08: Ich hatte nie Angst, Vorteil zu werden von meinen Eltern.

00:17:10: Das hab ich schon oft mitbekommen, dass er dann sagt, ja, ich hab das gemacht, meine Mutter mochte das nicht so.

00:17:15: Und dann gehst du halt so in eine Konfrontation mit dir selber, denkst du so, ich will das, aber meine Mama will das nicht.

00:17:20: Und ich war schon immer so ein Typ, ich wollte schon sehr meine Eltern stolz machen.

00:17:24: Und das machen, wo auch meine Mama sagt, mein Sohn macht das richtig.

00:17:28: Ich war nicht so ein Tüter, der gesagt hat, ich mach aber das, und das mir dann egal.

00:17:31: Weil ich denke mir so, ich hab immer gedacht, Mama meint es eigentlich gut.

00:17:35: Ich wollte auch immer gerne tanzen, Hip-Hop tanzen.

00:17:37: Und meine Mutter gesagt, hey, studier doch erst mal.

00:17:40: Und ich hab das irgendwie immer ausbalanciert bekommen.

00:17:43: Ich hab immer das, was ich machen wollte, trotzdem gemacht.

00:17:46: Und nebenbei mein Studium.

00:17:47: Ich glaub, das wissen auch gar nicht so viele, dass ich auch studiert habe.

00:17:50: Ich glaube, dass ich mir erst an den Bass ... Wollen musste.

00:17:53: Mit Studium und Berufserfahrung.

00:17:55: Auch für mich selber, weil ich schon sehr so ein Typ bin, der einfach nicht so viele Risiken eingehen wollte als Teenager und ich bin schon so auch vorsichtig einfach.

00:18:03: Warst du immer ein vorsichtiger Mensch?

00:18:05: Hmm... Schon, aber ich habe auch schon Dinge gemacht, wo ich einfach all in noch gegangen bin.

00:18:10: So wie mein Instagram oder damals in meinen Veranstaltungen, wo du einfach Verantwortung benehmen musst, weil so in Social Media zu machen ist schon eine riesen Verantwortung in dir, zwei Millionen Follower folgen oder mehr.

00:18:19: Zwei Komma vier.

00:18:20: inzwischen auf Instagram ist es so, dass du Es ist eine Riesenverantwortung, das ist kein Spielplatz, wo du sagen kannst, ich sage heute mal Dries, morgen sage ich mal das, du bist auch irgendwo in der Vorbildfunktion, muss man sich schon bewusst sein.

00:18:31: Aber ja, ich bin schon so ein Typ, wenn ich eine große Entscheidung fallen muss, frag ich schon meinem Bruder, meine Mama, hey, was haltet ihr davon?

00:18:37: Ich brauch so ein paar Okays und dann kann ich machen, weißt

00:18:40: du?

00:18:40: Ja, es ist doch auch völlig legitim und ich glaube, das ist total, dass es dann in diesem Kontext Gold wert ist und wahr, dass du Giovanni an deiner Seite hast.

00:18:48: Kurzer Exkurs, einfach weil du gerade ins Thema passt und gar nicht auf deine Geschichte, sondern einfach nur, weil ich das sauer aus meiner Geschichte und meinem Umfeld sagen kann, wie wichtig halt eben Eltern sind, die unterstützen und die einem so dieses Gefühl geben.

00:19:00: macht das und wenn es nicht klappt, dann sind wir trotzdem für dich da.

00:19:03: Ich sehe das immer wieder in meinem Geschäft hier, wenn die jungen Spieler hochkommen oder in Nachwuchsleistungszentren unterwegs sind, wo die Eltern so unglaublich viel Druck auf die Kids ausüben, sei es an der Seitenlinie, sei es nachher in den Gesprächen oder zu Hause, wo sie ihnen quasi das Gefühl geben, ey du musst es jetzt schaffen und wenn nicht, um es mal ganz böse auszudrücken, bist du ein Versager für uns so.

00:19:23: Das kriege ich so oft mit und ich glaube, deswegen kann man gar nicht hoch genug hängen, wenn man Eltern hat, die quasi einem einfach das Gefühl geben, ey, verfolgt dein Traum, geh dem nach und wenn nicht, dann suchst du die halt eine Alternative, aber es wäre doch schrecklich, wenn du nicht die Möglichkeit hast, so deinen Träumen nachzugehen.

00:19:40: und ich glaube, deswegen ist es so unglaublich wichtig, das was du gerade erzählt hast und deswegen versuche ich irgendwie das auch als Vater mein Kind so mitzugeben und ich bin mir sicher, dass du das auch tun wirst.

00:19:51: Die Frage, die sich in dem Kontext aber noch für mich stellt, du hast gesagt, du schossst zu deinem Bruder auf, du hast das immer getan, er ist jetzt dein Mentor.

00:19:58: Trotzdem, und das ist ja nicht von der Hand zu weisen, warst du ja mal mittlerweile sicherlich nicht mehr, aber irgendwie im Schatten von ihm.

00:20:07: Was hat das mit dir gemacht?

00:20:08: Hat das überhaupt irgendwas mit dir gemacht?

00:20:09: Hast du darüber nachgedacht zu der Zeit?

00:20:11: Ja, wie gesagt, als ich zur Hilfe wurde, Johan ist bekannt.

00:20:14: Ich meine, es gibt ja auch ganz viele Geschichten, wo der Bruder oder die Schwester ist Sänger.

00:20:20: Und der Bruder will auch Sänger werden oder Sängerinnen.

00:20:23: Und dann gibt es irgendwie Streit, gibt es irgendwie Night, gibt es irgendwie... Oder kommt auf die falsche Bahn.

00:20:28: Ich weiß nicht, warum.

00:20:29: Ich glaube, dass meine Mom eine große Rolle spielt oder die Erziehung, dass halt der Job nichts mit der Beziehung zwischen mir und meinem Bruder zu tun hat.

00:20:37: Wo Giovanni das geschafft hat, in die Band zu kommen.

00:20:39: Da wusste ich, okay, weil das war damals schon abzusehen, wenn du halt so eine Castingshow gewinnst, dann gehst du halt durch die Decke.

00:20:46: Heute hat sich die Zeit bisschen geändert.

00:20:48: Damals... Das ging durch die Decke und ich habe einen Glücksgefühl entfunden für mein Bruder.

00:20:53: Und ich bin so stolz auf mein Bruder, dass es gar keinen Raum gab für Night.

00:20:59: Ich habe eher Angst gehabt, dass ich ihn verliere als Bruder, weil wir nicht mehr so viel Zeit haben.

00:21:03: Es war eher die Angst zu sagen, der ist jetzt vielleicht nicht mehr zu Hause.

00:21:07: Und meine Mutter hatte auch die Angst, immer als Giovanni angerufen hat und meinte, ich bin eine Runde weiter.

00:21:11: Meine Mutter so, ja, oh nein.

00:21:14: Oh nein, wenn mein Sohn nicht mehr nach Hause kommt, weil der Giovanni war damals dreiundzwanzig.

00:21:20: Und das er jetzt schon längst von zu Hause weg war.

00:21:22: Und die hat sich darüber Sorgen gemacht.

00:21:24: Er hat wirklich dann geweint und gesagt, oh nein, mein kleiner Sohn ist jetzt mal da.

00:21:28: Wie machen wir das?

00:21:28: Du weißt, er sieht später aus.

00:21:31: Und deswegen, es hat mit mir schon deingegen was gemacht, dass ich mir auch schon viel Druck gemacht habe.

00:21:38: Ey, mein Bruder ist jetzt da, der gibt Gas, ich will auch.

00:21:40: Aber nicht, weil ich mithalten wollte, sondern weil ich in mir so ein Gefühl hatte von, ich will auch was, ich will auch was anpacken, ich will auch was erreichen, ich will auch meinen Bruder stolz machen, ich will, dass er das Gefühl hat, was ich gerade habe, will ich auch ihm geben oder meiner Marm.

00:21:55: Lass uns irgendwas auf die Beine stellen.

00:21:56: Und da hab ich mich schon Druck gemacht, da war ich schon so, soll ich Fußball spielen?

00:21:59: Ich weiß nicht, soll ich tanzen?

00:22:00: Weiß nicht.

00:22:01: Wenn ich jetzt studiere, bringt das was?

00:22:03: Ich hab mich schon so, ich hab erst später verstanden.

00:22:06: dass man wirklich was aus Leidenschaft machen muss.

00:22:09: Und dass ich eh wusste, dass meine Eltern mich eben unterstützen.

00:22:12: Egal, welchen Job ich mache.

00:22:13: Und egal, wie meine Mutter war es immer noch wichtig, dass ich wirklich eine gute Ausbildung habe.

00:22:17: Ein Abitur, ein Studium und dass ich so eine Base habe.

00:22:21: Weißt du, so ein Grundgerüst.

00:22:23: Und dann sind wir eigentlich relativ flexibel.

00:22:26: Ich glaube, das hat dagegen was mit mir gemacht, dass ich mir schon als Teenager so Druck gemacht habe.

00:22:30: Aber es war kein negativer Druck.

00:22:31: Das war schon so ein... So ein Ansporn.

00:22:34: Ein

00:22:34: motivierender Druck einfach.

00:22:36: Ja, motivierender Druck und nicht so ein ängstlicher Druck.

00:22:38: Wo ich sage, oh mein Gott, wie soll ich damit umgehen?

00:22:40: Ich weiß nicht.

00:22:40: So ein Erso.

00:22:41: Boah, geil.

00:22:42: Ich so Bock, älter zu werden.

00:22:43: Ich habe richtig Bock, Gas zu geben.

00:22:45: Giovanni hat mich da hingegen schon sehr geformt, weil er wirklich, wirklich viel durchgemacht hat.

00:22:50: Auch einfach Leiter hoch, Leiter runter, dann wieder Leiter hoch.

00:22:53: Und wir haben wirklich viele tiefe Gespräche.

00:22:57: Ich kann, wie gesagt, nicht oft genug sagen, wie dankbar ich dafür bin, weil, ja, weil ich das nicht gehabt.

00:23:03: Weiß nicht, ob ich mich das überhaupt gedraut hätte, meinen Träumen richtig nachzugehen.

00:23:08: Das war einfach das Perfekt.

00:23:10: Es kann gar nicht dankbarer sein.

00:23:12: Um das abzuschließen, kann ich sagen, dass es mich sehr geprägt hat, aber auf jeden Fall im guten, im motivierenden Sinne.

00:23:19: Das klingt vielleicht paradox.

00:23:20: Ich habe eine kleinere Schwester, die ... Ich bin auch unglaublich stolz auf die.

00:23:23: Sie macht einen ganz normalen Job und hat gerade zwei Kids und macht das wunderbar.

00:23:28: Und trotzdem ... weiß ich irgendwie, glaube ich, wie sich das anfühlt, wenn man so ein Mentor hat.

00:23:33: Weißt du, wenn man jemanden hat, der einem so ein bisschen den Weg aufzeigt.

00:23:38: Ich glaube auch, auch in meinem Geschäft, und das ist in deinem nicht anders, ist es halt ganz, ganz wichtig, um so, um jemanden zu haben, der so ein bisschen mehr Ahnung hat und der dementsprechend auch was über diese Erfahrungen erzählen kann.

00:23:51: Und ich hatte das damals, das klingt komisch, aber das war halt mein damaliger Trainer, der hat mich im Prinzip im Grund und Boden gestampft jeden Tag, du wirst ihn kennen, John Piero, ist jetzt auch bei eurem Herzensverein unterwegs, der Gasperini.

00:24:07: Ich habe das in dem Moment gar nicht realisiert, dass der so eine Art Mentor Funktion hat.

00:24:11: Das ist ja klar, der war mein Trainer, aber der war halt auch mein Mentor.

00:24:13: Aber er ist zurückblickend betrachtet, habe ich das gemerkt.

00:24:16: Und deswegen stelle ich dir gleich auch die Frage, war dir das sofort bewusst, dass Giovanni auch diese Funktion für dich hat?

00:24:22: Oder ist sie das auch erst im Nachhinein klar geworden?

00:24:24: Weil bei mir war es so, erst als ich weg war sogar, als ich gar nicht mehr bei Atalanta gespielt habe, sondern bei Inter und dann bei Berlin oder jetzt auch bei Florenz bin, merke ich, was für einen riesengroßen Einfluss dieser Mensch auf meine Karriere... als Sportler, aber auch als Mensch, weil er hat mir nämlich als Sportler ganz viel weiter geholfen, er hat mich nämlich zu dem Spieler gemacht, der ich bin, aber er hat mir auch auf paradoxe Art und Weise ganz, ganz viel für mein Charakter mitgegeben, weil er menschlich ist, ein sehr, sehr schwieriger Mensch und das weiß er auch und ich glaube die Art und Weise, wie er mit Spielern, mit Menschen umgeht, ist nicht immer richtig, aber ich habe durch ihn trotzdem gelernt mit der Zeit, Wie man es denn besser machen muss.

00:25:01: Manchmal brauchst du auch die Beispiele, die einem zeigen, so möchte ich das nicht gerne machen später.

00:25:06: Deswegen hat er mir auf so vielen Ebenen ganz viel mitgegeben.

00:25:09: Die Frage also an dich, war dir diese Mentorenfunktion von Giovanni neben dem, dass er einfach dein Bruder war und so dein ein und alles war, war dir diese Funktion bewusst, die er hatte?

00:25:19: Ja, schon.

00:25:20: Ich glaube, dass mein Bruder die Rolle auch als älterster in der Familie weiß.

00:25:24: Ich merke es jetzt auch, wo meine Eltern ... Ja, einfach älter werden.

00:25:27: Ich glaub, Papa ... Du kennst Papa, der ist wirklich, hat sich wirklich fit, aber der hat auch sein Alter, weißt du, der ist ein Seventies.

00:25:34: Und ich merke auch, dass ich Erwachsener werde.

00:25:37: Und natürlich habe ich damals als kleiner Bruder oder als Nesthäkchen, habe ich so dieses bisschen genossen im Sinne von, ja, der ist ja noch klein, der ist ja noch jung.

00:25:46: Stefano ist gerade erst, macht gerade sein Abi und so.

00:25:49: Und jetzt merke ich so, dass ich auch durch ihn verstehe, dass er mir sagt, hey, guck mal, Bro, du bist jetzt hier in der Rolle, du bist Onkel.

00:25:57: vielleicht mach mal so und so, das ist nicht, dass er mir eine Ansage machen will oder einen Sinne von, er will mir einfach die Augen öffnen.

00:26:04: Weißt du, der will ja wirklich ähnlich wie ein Trainer, der will ja das Beste aus mir rausholen.

00:26:08: Und da musst du manchmal auch eine andere Sprache sprechen, dass ich einfach das sage, hey, guck mal Steph, lassen das.

00:26:12: und das würde ich eher so machen, weil er ist noch mal zu elf Jahre älter, er hat ja die Fehler auch schon gemacht und der will mir einfach auch manchmal zeigen, dass ich den ja auch falsch mache, weißt du?

00:26:21: Und das ist einfach... Unter dem Wissen, dass ich sein Bruder bin, dass er mich über alles liebt, nehme ich mir nie was zu herzen und negativ auf.

00:26:29: Weil ich denke mir so, ja, okay, stimmt, er hat recht.

00:26:33: Und ich bin so ein Typ, der auch schon reflektiert und auch in sich geht.

00:26:35: Und ich denke mir so, okay, warum hat er das jetzt gesagt?

00:26:37: Okay, der will eigentlich nur das Beste für mich.

00:26:38: Ich bin nicht irgendwie mal sauer auf ihn oder so.

00:26:41: Ich bin wirklich alles zu herzen, weil ich ihn als Vorbild sehe, der einfach auch viel durch hat.

00:26:47: Und der mir manchmal einfach sagt, was ich in meinem Alter, in meiner Rolle so zu tun habe, Und einfach auch das große Ganze, weißt du, mit meiner Mama, mit meinem Papa, dass wir das große ganze Schiff, was wir so haben, bestmöglich auch nach vorne bringen.

00:27:02: Und mir ist eigentlich erst jetzt so mehr auch bewusst geworden, welche Rolle er wirklich gespielt hat.

00:27:08: Klar, wo ich jung war, war das eher so, ah, mein Vorbild, der motiviert mich, aber jetzt denke ich mir so, boah, krass, als ich frisch in Köln war und ich hatte gar kein Plan, was ich machen soll.

00:27:18: Mein Bruder hat mir das gesagt.

00:27:20: Und jetzt merke ich so mit den Jahren, dass alles so seine Wahrheit hat.

00:27:24: Dass alles so gekommen ist, wie es mir gesagt hat.

00:27:25: Selfer nur, hab Geduld, stresst dich nicht so sehr.

00:27:28: Das hat seine Zeit.

00:27:29: Ich war auch in der Situation.

00:27:32: Und wenn du in der Situation bist, und einer dir sagt, hey, ist der, ich war auch in der Situation, denkst du dir so, ja, das sagt er mir jetzt nur irgendwie.

00:27:39: Weil ich irgendwie jetzt gerade in der Situation bin.

00:27:40: Aber in sieben, acht Jahren später denkst du dir so, krass, ich war in der Situation, es war gar nicht so schlimm.

00:27:45: So.

00:27:46: Und ich glaube, wir haben wirklich jeden Tag ein noch besseres Verhältnis, weil ich immer mehr so die Sachen verstehe.

00:27:53: Weißt du?

00:27:54: Und wir uns auch in der Öffentlichkeit verstehen, wo wir hingehören.

00:27:58: Wir beide.

00:27:58: Und auch privat.

00:27:59: Das ist so wie ein perfekt eingespültes Team.

00:28:02: Und Robin, so wie gestern auch, der geht da auf die Bühne.

00:28:05: Ich hab ein Gefühl von, der macht was, der Giovanni auf der Bühne.

00:28:09: Das ist so wie bei dir auf dem Platz.

00:28:11: Du gehst raus, du riechst den Rasen.

00:28:13: Weißt du, wenn das Giovanni fehlt.

00:28:15: Der braucht das.

00:28:16: Und deswegen, ich hab den größten Respekt vor jedem Fußballer, der irgendwann mal seinen Kick-Shoff irgendwie an den Nagel hängen muss, weil der nicht mehr kann, weil der zu alt ist.

00:28:24: Weißt du, dass der das krass ist bei eurem Job, ist halt irgendwann mal zu alt.

00:28:27: Klar kann man dann noch Trainer sein oder irgendwo vielleicht noch ein paar Jahre tiefer spielen.

00:28:32: Aber es geht dann einfach nicht mehr.

00:28:33: Ich mein, ich bin Rom-Fan, ich hab den Abschied von Totti gesehen, das ganze Stadion hat geweint.

00:28:38: Und du hast ihn ja noch nie so am Boden gesehen wie... Als er in der Kartokoppen waren und wusste, ich gehe jetzt raus und verabschieden mich von den ganzen Fans.

00:28:44: Guck mal, ich gekenn so was.

00:28:45: Krass, weil

00:28:46: du kannst deine Leidenschaft nicht mehr nachgehen.

00:28:49: Und ich finde es halt deshalb schön bei Giovanni, weil der irgendwie, so hast du alle Wege für nach oben, der hat es irgendwie wieder auf die Autobahn geschafft und ist jetzt da wo der hingehört und das ist einfach geil.

00:29:01: Ja, ich glaube, du fühlst genau, was ich sage.

00:29:02: Klar, auf jeden Fall.

00:29:03: Ich hab natürlich auch Angst vor diesem Moment.

00:29:05: Da brauchen wir gar nicht drumherum reden.

00:29:07: Ich glaube, da kann man sich auch gar nicht drauf vorbereiten.

00:29:10: Das, wie du schon sagst, unsere Zeit ist nun mal einfach limitiert.

00:29:13: Und die Eingnochen halten mehr durch als die anderen.

00:29:16: Aber uns Fußballer eint alle, dass wir irgendwann halt diese Entscheidung treffen müssen.

00:29:19: Ey, das war's jetzt und jetzt kommt ein neues Leben.

00:29:22: Und klar kann man sich dann einreden.

00:29:23: Man ist gut vorbereitet und man freut sich auf das, was kommt.

00:29:26: Und das wird sicherlich auch so sein, wenn sich das dann irgendwann mal eingependelt hat.

00:29:30: Trotzdem ist dieser Moment angsteinflößend, weil du halt eben nicht weißt, wie du das verarbeitet bekommst.

00:29:35: Du bist jetzt hier seit ich jetzt habe das große Glück hier auch, muss mir auch an der Stelle ganz klar sagen, seit zwölf Jahren hier meinem Traum nachjagen zu dürfen und irgendwie das machen zu können, was ich wirklich von Kindern eigentlich geliebt habe.

00:29:48: Und dieser Moment, wenn der kommen wird, dann wird er absolut hart werden.

00:29:52: Und ich glaube, umso wichtiger ist, dass man sich einredet und immer wieder bewusst macht.

00:29:57: Wie dankbar man dafür sein kann, dass man es überhaupt machen darf, so ist was ich meine.

00:30:02: Ja, man sagt ja auch oft so, ich würde gerne mein Hobby zum Beruf machen.

00:30:06: Aber ich höre dann auch aus anderen Branchen, dass sie sich gewünscht hätten, dass das halt nicht so gewesen wäre.

00:30:10: Weil du natürlich immer einen Rucksack mit dir trägst, diese Verantwortung, diesen Druck, die Angst.

00:30:15: Und die nimmst du halt mit, umso höher und du in deinem Niveau kommst oder in der Branche, wo du bist, desto höher und bekannter du bist.

00:30:21: Das so mehr steigt es auch.

00:30:22: Ich sage immer so, der Rucksack wird immer schwerer.

00:30:24: Bist du da wie ein kleines Kind auf dem Fussverplatz?

00:30:26: Dass du diese richtig wie ein kleines Kind freust?

00:30:28: Oder ist es schon so, dass du sagst, boah, dieser Druck und diese Angst?

00:30:32: Und weil, ich habe mir das neulich so gedacht, weil ich habe ein Interview von Olli Kahn gesehen, der gesagt hat so, ich glaube, bei seinem Abschiedsspiel meinte er am Ende so, endlich ist es vorbei.

00:30:40: Und ich war so, boah, krasse Perspektive.

00:30:44: Da musst du ja wirklich viele Gedanken haben vor jedem Spiel, nach jedem Spiel.

00:30:49: Weißt du so, ich glaube auch jeder ist auch anders.

00:30:51: Deswegen finde ich es auch nicht richtig, wenn man so allgemein einfach bewertet so Aussagen, sondern wenn der eine Spieler halt mehr Probleme mit einer Thematik hat, dann ist es halt so, du kannst ja nicht einfach alle über einen Kampf stellen und sagen, ihr macht hier das Schönste auf der Welt und dementsprechend muss das automatisch alles schön sein.

00:31:07: Das geht halt nicht, jeder Kopf ist anders und das ist auch gut so und das soll bitte genau so bleiben.

00:31:12: Ich muss sagen, wenn ich auf dem Feld stehe, dann ist das so der schönste Moment für mich, den ich so erleben kann, dann ist das so der Fußball, den ich liebe und weswegen ich überhaupt mal mit dem ganzen Spaß hier angefangen habe, eben um in diesen Stadien zu spielen.

00:31:26: Was man aber schon auf jeden Fall sagen muss, ist quasi dieser Traum, den man im Kopf hat und die Realität, die man dann lebt, die sind halt meilenweit auseinander.

00:31:36: Also das, was ich mir vorher als kleines Kind so ausgemalt habe, wie geil und wie toll und wie schön das alles ist, das entspricht nicht der Wahrheit.

00:31:43: in der ich jetzt aktuell mich befinde und in der ich lebe.

00:31:46: Natürlich gewöhnt man sich daran und man adaptiert sich natürlich auch daran, aber ich kann jetzt nicht sagen, dass es immer nur Spaß machen, dass es immer nur cool ist und dass es immer nur das ist, alles das ist, was ich mal machen wollte.

00:31:58: Das muss man schon sagen.

00:31:59: Und der Druck ist da, die Angst zu versagen, ist auch immer da.

00:32:02: Die spielt immer mit eine Rolle, aber du musst halt irgendwie für dich inventiv finden, dass du das halt nicht zu sehr an dich ranlässt.

00:32:09: Ganz einfach und dass du halt trotzdem unterm Strich die immer wieder bewusst machst, wie sehr du es genießen solltest hier auf, auf den Platz zu stehen und das machen zu können, was du ja immer wolltest.

00:32:21: Und ich hab das geschafft.

00:32:22: Das war bei mir sicherlich auch echt ein langer Prozess.

00:32:24: einfach, dass ich so in diesen Modus gekommen bin.

00:32:26: Ey.

00:32:27: Ich mache was ich liebe und ich lass mir das hier von keinem klauen.

00:32:31: Von keinem, der mir irgendwas Böses will und nicht vom Geschäft, das einfach richtig, richtig doll hart ist manchmal.

00:32:37: Dass wir dir nicht anders gehen, dass du auch manchmal Tage hast oder wir kommen da sicherlich gleich auch noch drauf zu sprechen auf dein Social Media, was nur ein bisschen dein Steckenpferd ist.

00:32:45: Du willst sicherlich auch Tage haben, wo du denkst, ey.

00:32:48: Wofür mache ich das ja eigentlich alles?

00:32:50: Und das ist, glaube ich, auch völlig normal.

00:32:52: Bevor wir das aber machen, würde ich gerne noch einmal ganz am Anfang anfangen.

00:32:55: Nämlich, du hast gerade schon gesagt, du bist am neunten zwölften, wenn ich das richtig am Schirm habe, in Heching, Baden-Württemberg geboren, du hast es schon gesagt.

00:33:02: Du bist also Deutscher, kann man auf jeden Fall so sagen, bis Schwabe.

00:33:06: Und trotzdem ist natürlich diese italienische Kultur in dir verankert, Italien ist in dir verankert.

00:33:12: Erzähl uns.

00:33:12: Auf der einen Seite, wie Deutsch fühlst du dich?

00:33:15: Und auf der anderen Seite, was bedeutet die Italien?

00:33:18: Genau, ich bin neunzig auf die Welt gekommen und ein neunzig sind wir alle nach Rom gezogen.

00:33:22: Also alle.

00:33:23: Meinem Vater, sein Traum war es nach Rom mal zu ziehen.

00:33:26: Und dann waren wir ein Jahr da, da wollten meine Geschwister zurück.

00:33:30: Dann sind wir zurück nach Deutschland gekommen.

00:33:31: Ich glaube, wir wurden halt wirklich mit offenen Armen empfangen, auch die Möglichkeit zu haben, hier zu arbeiten.

00:33:36: Ich glaube, meine Eltern haben einfach die Base gesetzt und auch wurden hier so herzlich aufgenommen.

00:33:42: Und Giovanni hat es auch gestern beim Konzert gesagt, dass es einfach Auch so schön war, wie alle damals nach Deutschland kamen.

00:33:48: Meistens die Türken, Bosnia, Serben, Jugoslawen, Griechen.

00:33:52: Und wir wurden einfach so herzlich aufgenommen.

00:33:55: Und dann hat jeder so seinen Glück versucht.

00:33:57: Und Opa Oma kam dann als Erstes nach Deutschland.

00:34:00: Und dann waren die erst mal ein, zwei Jahre hier, um mal die Lage zu checken.

00:34:03: Musste mal vorstellen, was die Zeiten das waren.

00:34:05: Und haben da gesagt, okay, ihr könnt rüberkommen.

00:34:08: Ich habe eine Base gefunden.

00:34:09: Wir können ja uns was aufbauen.

00:34:11: Ich glaube, dass wir eine unglaubliche Dankbarkeit haben.

00:34:15: so herzlich aufgenommen worden zu sein, auch in der Schule, im Studium, im Kindergarten.

00:34:20: Auch dieses ganze, ich liebe dieses ganze Geordnete und einfach ehrliches System, wo du einfach eine Struktur hast.

00:34:28: Also ich merke es, wenn ich in Rom bin bei meinem Onkel, das ist alles so ein bisschen so, ja jetzt, ich komme so gegen fünfzehn Uhr und der kommt so sechszehn Uhr, dreißig, ich sag Onkel, du wolltest zum fünfzehn Uhr kommen, der sagt, ja, ich wusste nicht, was du mir verkehrst und ich denke mir so, das sieht man doch in der App, aber ich denke mir so, Weißt du was?

00:34:43: Ich nehm das einfach gerade an.

00:34:44: Das ist irgendwie chillig.

00:34:45: Ich hatte es auch verlernt.

00:34:46: Ich so, komm Onkel, weißt du was?

00:34:47: Scheiß egal.

00:34:51: Und wenn mein Onkel hier ist, weißt du was, so mein Umfeld, meine Eltern haben immer sich wirklich immer sehr viel gearbeitet und immer fokussiert und Vollgas.

00:34:58: Und wenn mein Onkel mal hier ist und sieht, wie viel wir machen.

00:35:02: Und dann, du siehst einfach, dass er einfach entschleunigt.

00:35:05: Weißt du, ich glaube auch, wenn du, ich war jetzt in Rom mit Papa eine Woche, ich habe ihn das letzte Jahr zu Geburtstag geschenkt, wir waren bei Ed Schülen.

00:35:11: Es ist wirklich schön, nach Hause zu kommen, in die Heimat zu kommen, nach Rom.

00:35:16: Papa hat ja auch da zehn Jahre gelebt.

00:35:18: Einfach die Kultur, die wir haben, das Essen, die Lebenseinstellung.

00:35:22: Es startet einfach alles leichter.

00:35:24: Ich glaube, so um sieben Uhr, die Stadt ist noch leer.

00:35:27: Es ist alles so ein bisschen beller, so ein bisschen langsamer, ein bisschen gechillter alles.

00:35:32: Ich glaube, dass ich wirklich... Italo Schwabe einfach bin.

00:35:34: Ich bin echt ein sehr sehr stolzer Italo Schwabe.

00:35:37: Ich hatte auch wirklich viele deutsche Freunde oder habe viele deutsche Freunde, deren Kultur ich auch aufgesaugt habe, wo ich dann bei ihm zu Hause war.

00:35:44: Ich habe auch gelernt, okay, wir leben die, wir machen die so was den wichtig, wir essen die zu Abend, wir essen wir zu Abend.

00:35:49: Weil bei uns, wenn wir Sonntag zusammen essen, das ist ja wie ein Konzert.

00:35:53: Jeder schreit rum, machen wir es in der Küche, machen wir umlaut.

00:35:56: Das ist ja brutal, das ist richtig Orchester.

00:35:59: Ich habe die... Die Erziehung von Mama und Papa genossen und ich bin hier groß geworden.

00:36:04: Finde mich hier total wohl auch in meiner Heimat, in meinem Zuhause im Schwabenländle.

00:36:09: Ich bin echt gerne im Schwabenland.

00:36:11: Ich mag das total da.

00:36:12: Und ich habe so eine ganz, ganz enge Bindung zum Kino, weil wir hatten so ein Restaurant.

00:36:17: Es war Kino und Restaurant und der Besitzer, den hat beides gehört.

00:36:21: Und ich durfte immer umsonst ins Kino.

00:36:23: Und da war Frau Frank, die hatte ich niemals vergessen, die war so eine süße Oma, die hat immer gesagt, ja, Stefano, wenn du willst, kriegst du fünf Mark, komm schon bei.

00:36:31: Und dann hab ich gesagt, ey, Frau Frank, ich bin jetzt langsam so, so, vierzehn, fünfzehn, hast schon einen Job für mich, kann nicht irgendwie was, brauchst du mich, weißt du, das schwäbische Akzent, die sagt, ja.

00:36:38: Und dann hat der Ralf, der Schäfer, gesagt, ja, wenn du willst, kannst du Popcorn bei uns saugen.

00:36:42: Also nach der Vorstellung Popcorn saugen.

00:36:44: Es gibt wirklich so einen Staubsauger extra für Popcorn.

00:36:46: Das war mein erster Job.

00:36:48: Es waren alles immer so ein deutsches Umfeld, wo ich einfach die ganzen Sachen auch gelernt habe und die mich auch sehr geformt haben, wo ich sehr dankbar bin.

00:36:54: Deswegen, ich werde niemals vergessen, ja, wo wir herkommen, wie dankbar wir für alles sind.

00:36:59: Ja, dementsprechend bin ich gerne in Rom und ich liebe es aber auch sehr.

00:37:04: Echt schöne Worte, ganz, ganz tolle Worte sogar, krieg mal fast Gänsehaut.

00:37:07: Ich kann irgendwie so ein bisschen mitfühlen, weil bei mir ist es ja quasi andersherum.

00:37:11: Ich bin ja in Deutschland aufgewachsen und ich will das niemals eintauschen.

00:37:14: Ich habe auch eine wunderschöne Kindheit gehabt und hab alles daran geliebt.

00:37:19: Und wie ich ja beim Anfang des Gesprächs bei uns jetzt oder von uns auch schon gesagt habe, ich liebe jetzt auch schon fast acht Jahre hier in Italien.

00:37:25: Und diese acht Jahre, die formen einfach, ob man möchte oder nicht.

00:37:29: So dass jetzt meine Eltern sich schon teilweise wieder aufregen wie ... Du hast gerade beschrieben, mit langsam und geschildet.

00:37:36: Also wie langsam und geschildet, ich manchmal bin so.

00:37:39: Dieses einfach so, ja okay ist doch nicht so schlimm und dann machen wir es halt morgen oder die Uhrzeit, die machen wir zwar aus und dann schaue ich mal einfach, wann ich komme, so dieses, das kannst du gar nicht verhindern, weil du musst ja auch an dem Ort, wo du bist und lebst, musst du ja auch funktionieren.

00:37:54: Und

00:37:54: ich habe das damals, als ich zu Bergamo gekommen bin, habe ich das auch sofort gelernt, dass man da als Deutscher auch mit dieser deutschen mentalitären Disziplin und all diese Tugenden, die uns wichtig sind und auf die ich nach wie vor sehr viel Wert lege, dass du aber halt in einem anderen Land damit manchmal nicht so weit kommst und das ist auch okay und deswegen finde ich es auch so gold wert, dass man manchmal auch mal einfach in einem anderen Land lebt und eine andere Kultur aufsagen kann.

00:38:18: Du musst dir halt so von jeder Kultur so ein bisschen was rauspicken und für dich mitnehmen was dein Charakter finde ich ergänzt und deine Persönlichkeit.

00:38:25: und da bin ich.

00:38:26: Deswegen bin ich so unglaublich dankbar, dass ich diese Erfahrung machen darf.

00:38:29: Und das klingt bei dir auch so, dass du total dankbar bist, dass du halt so von beiden Kulturen was mitbekommen hast, weißt du?

00:38:35: Ja, und ich denke auch, also mein bester Freund ist Türke.

00:38:38: Giovanni hat auch ganz, ganz gemischte beste Freunde und ich respektiere auch jede Religion und Kultur und find's voll interessant, weißt du?

00:38:46: Zum Beispiel die einen essen zu Abend so, die anderen Ramadan.

00:38:50: Und das ist nicht so... Es gibt kein richtig und falsch.

00:38:53: Es gibt einfach die Kulturen und die Religionen und ich finde es total interessant, wie vielseitig und vielfältig die Welt auch dadurch geworden ist.

00:39:00: Und man sollte das mit offenen Armen annehmen und halt nicht urteilen so.

00:39:03: Ja, voll.

00:39:04: Das kann ich nur unterschreiben und ich glaube, das sollten wir auch genauso stehen lassen.

00:39:08: Themenwechsel.

00:39:09: Wir müssen auf deinen Steckenpferd zusprechen kommen.

00:39:12: Wenn ich richtig recherchiert habe, verbessere mich gerne, wenn ich falsch liege, aber hast du so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so,

00:39:19: so, so, so, so, so, so, so, so, so, so,

00:39:20: so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so.

00:39:21: Ja, ja.

00:39:22: Da bin ich ja neun Jahre daneben.

00:39:23: Wie kann das denn sein?

00:39:25: Dann hab ich wahrscheinlich das Datum genommen, wo du dich bei Social Media angemeldet hast oder

00:39:29: so.

00:39:32: Bei MSN damals.

00:39:33: Genau,

00:39:34: bei Schüler vor Z. Okay, entschuldigung, alles klar.

00:39:38: Okay, ich lag neun Jahre daneben, aber so ist es manchmal.

00:39:44: Warum hast du mit Social Media angefangen?

00:39:46: Also, Robin, bei mir war das so, dass ich ... Witzigerweise, es immer geliebt habe zu filmen, als es noch gar kein Social Media gab.

00:39:52: Mein Kursor hat bei Kickers gespielt, Schokata Kickers.

00:39:55: Und wir haben so bei Barlin gespielt.

00:39:56: Ich bin heute Regionalligas, war eine Jugend.

00:39:59: Und wir waren halt oft Sonntagsfreizeit-Kicken so.

00:40:00: Und dann habe ich immer so Interviews geführt.

00:40:03: Ja, Mauri, mein Kursing Mauri, ich stieg bei Kickers heute leider gegen uns verloren.

00:40:07: Wie geht's dir?

00:40:07: Und ich habe immer so Szenarien gemacht.

00:40:09: Oder wir waren zum Beispiel ein Kumpel von mir, war der größte Christiano-Fan.

00:40:13: Und er ist damals in den Neun zu real gewechselt.

00:40:15: Und er sah ein bisschen aus wie... Wie Christiano, Tim Wissmann.

00:40:18: Hier habe ich Abi gemacht.

00:40:20: Und wir haben immer so dieses beim Freistoß breit stehen.

00:40:22: Und in unserem Haus habe ich ein Interview geführt, als ob es sein Haus wäre.

00:40:26: So Christiano, tell us about the house.

00:40:29: Yeah, I live here in my garden.

00:40:31: Ich habe es immer geliebt, so Szenarien zu machen.

00:40:33: Und habe damals auf Facebook dann meine ersten Tanzvideos hochgeladen.

00:40:37: Damals gab es gar keinen Schnittprogramm.

00:40:39: Ich habe es einfach hochgeladen.

00:40:40: Und habe dann auch so eine kleine Show gebaut.

00:40:42: Und ich wollte immer so dieses... Ja, so Leute, so ein bisschen mehrwert liefern.

00:40:48: Einfach eine gute Zeit liefern.

00:40:49: Und dann sind wir nach Köln gezogen, und dann habe ich, ich wollte immer Events machen.

00:40:53: Also ich wollte immer einen Job machen.

00:40:55: Ich habe zu meiner Mama gesagt, Mama, ich will was machen, wo ich vielen Menschen was Gutes zurückgebe.

00:41:00: Nicht mit Menschen arbeiten.

00:41:02: Also irgendein Sportmanagement oder im Eventbereich.

00:41:04: Also ich will vier Menschen was machen, wie der Management oder Events.

00:41:07: Und irgendwann hab ich gesagt, ey, ich find ne Party schmeißt.

00:41:09: Dann sagt meine Mutter ist der, nein, Party, Alkohol, Drogen, oh nein.

00:41:13: Ich sag, Mama, das juckt mich nicht.

00:41:14: Ich will einfach, dass die Leute mir morgen sagen, ey, wir hatten so einen geilen Abend.

00:41:18: Und das war mein Warum.

00:41:19: Oder halt zu sagen, hey, der hat volles coole Rezept.

00:41:23: Das waren jetzt wirklich dreißig Sekunden, voll unterhaltsam.

00:41:26: Und das ist mein Warum.

00:41:28: Und dann hab ich, genau, die Events gemacht, parallel studiert und hab dann als Corona war, die Videos hochgeladen.

00:41:34: Aber weil ich es halt auch sehr liebe, zu schneiden und zu filmen.

00:41:37: Und damals, mein bester Freund, der Andi, der hat TikTok gemacht, so Familiencontent.

00:41:42: Und meinte so, ey, ich hab achthunderttausend Follower in ein paar Wochen aufgebaut.

00:41:46: Ich sag, wie das denn?

00:41:47: Ja, über TikTok immer so, ich mach so Pranks und so.

00:41:50: Du liefst auch zu kochen und zu filmen, lad doch mal deine Sachen da hoch.

00:41:53: Und ich werd niemals vergessen, der war damals beim Bund.

00:41:56: Und der schrieb mir um fünf Uhr morgens, der so, Bro, Bro, guck mal, guck mal.

00:41:59: Ich sag, was passiert?

00:42:00: Schau mal auf TikTok.

00:42:01: Dann ging mein erstes Video viral.

00:42:02: Ich glaub mein zweites Video direkt.

00:42:04: Und ich so, krass.

00:42:04: Und hab ich gesehen, dass die von TikTok auf Instagram springen, die Leute.

00:42:07: Und es gab aber bei Instagram noch keine Reals.

00:42:09: Das war Ende zwanzig.

00:42:11: Und dann hat Anfang ein zwanzig Instagram gesagt, hey, es gibt Reals, fünfzehn Sekunden lang.

00:42:15: Videos, kurz Videos.

00:42:17: Und ich guck so auf der For You Page, es gibt gar keinen Leute, die Rezepte schnell machen.

00:42:22: Und ich dachte mir so, ey, schnelle, einfache Rezepte, so OnePod-Geschichten und so.

00:42:27: Wir haben wenig Zeit, wir kommen spät nach Hause, Leute haben Kinder, die wollen schnell essen, die haben jetzt nicht noch Lust, vier Stunden den Tomaten so köcheln zu lassen.

00:42:35: Ich so, weißt du was?

00:42:36: Ab dem ersten, ersten, ein, zwanzig gehe ich all in damit's mir geil.

00:42:39: Ich poste einfach.

00:42:40: Weil für mich was damals unangenehm komisch, weil man macht ja oft Sachen nicht, wenn man sich denkt, was denkt der andere, wenn ich jetzt mach, wenn ich jetzt keine Ahnung, wenn ich jetzt einen festen Job hab und alles ist sicher, wenn ich jetzt kündige und mach mich selbstständig, denk vielleicht meine Mutter, was macht der jetzt, läuft doch alles.

00:42:55: Und ich glaub... Deshalb trauen sich viele nicht, weil die Angst haben, Vorteil zu werden.

00:43:00: Und ich hab mir gesagt,

00:43:00: ey,

00:43:02: Rocky, hör auf jetzt.

00:43:06: Kartusos zurück.

00:43:07: Kartusos wieder da.

00:43:08: Mein Hund, der zerbeißt heute alles.

00:43:10: Und ich post jetzt einfach die Videos.

00:43:13: Und es ging wirklich extrem schnell.

00:43:15: Das ist so war, dass ich halt am Tag ... So zwanzigtausend Follower gemacht hab aus Deutschland.

00:43:21: Und ich kannte gar nicht, ob das jetzt, war das jetzt gut, war das jetzt schlecht, war das jetzt langsam schnell.

00:43:26: Aber ich hab mir gesagt, ey, das macht voll Bock.

00:43:29: Und die Leute schreiben mir Stefano, wir haben die Kuh, wir haben ein Rezept gemacht und ich hab ganz viele Verlinkungen immer gehabt.

00:43:35: So drei, vierhundert Stück am Abend so.

00:43:37: Weißt du, z.B.

00:43:38: du Tor schießst und dann posten die Leute und schreiben, hier gehörst du ins Tor gemacht und dann kriegst du diese Verlinkung.

00:43:42: Und ich hatte so ganz, ganz viele, ich hatte nachts im Bett, hab ich dann allen geantwortet.

00:43:45: Hey, danke, Dinardin, für das Rezept.

00:43:47: Hey, Salvatore, schön, dass du nachgemacht hast.

00:43:50: Und es wurde immer mehr.

00:43:51: Und ich wusste aber nicht so, wo geht das hin?

00:43:52: Weil ich kann sein, nach Corona flacht das auch wieder ab.

00:43:55: Ich weiß ja nicht.

00:43:56: Weil den Job gibt's ja auch nicht lange, weißt du?

00:43:58: Aber es hat sich richtig angefühlt.

00:44:00: Und ich hab zu der Zeit eine Agentur gehabt, eine eigene Social Media Agentur.

00:44:03: Und hab dann relativ früh zu meinen Künstlern gesagt und zu meinem Geschäftspartner gesagt, ich kann nicht mehr in der Agentur arbeiten, weil das kostet echt viel Zeit.

00:44:11: Und ... Ja, da bin ich da all in gegangen und hatte relativ schnell so nach ein paar Monaten, ein paar Wochen große Partner und dann, das ist jetzt einfach vier Haare her und ich hab dann einfach so, damals so drei Videos am Tag gepostet, Reels und inzwischen mache ich halt so eins am Tag und mein Manager sagt auch immer, ich soll ein bisschen weniger machen.

00:44:30: Und das fühlt sich immer noch richtig an, kann sein in zwei, drei Jahren, fühlt sich nicht mehr so richtig an, aber gerade habe ich das Gefühl von macht Spaß.

00:44:37: Ja, so haben wir uns ja auch kennengelernt.

00:44:39: Ich hab damals dein Buch gekauft und fand die Geschichte ganz interessant.

00:44:43: Ich glaub, ich hab dich dann markiert oder so.

00:44:45: Und dann kam mir so in Kontakt.

00:44:46: Genau.

00:44:47: Ja, ich glaub, so war es tatsächlich.

00:44:49: Du hast grad schon gesagt, vier Jahre ist das jetzt im Prinzip SR, aber wenn man sich das dann so durchliest, was seitdem passiert ist, ich meine, da kommt ja dann nicht nur die Kochvideos oder Social Media dazu, da kommen ja auch noch andere Sachen dazu.

00:45:02: Es ist zur buchveröffentlichung gekommen.

00:45:04: du hast bücher geschrieben bestseller bücher geschrieben du warst mal synkonsprecher wenn ich das richtig aufschirmere.

00:45:09: das ist wahrscheinlich jetzt auch die konnexion mit dem kino.

00:45:11: du hast sogar was sogar teil eines eigenen kinofilms.

00:45:13: es sind also so viele dinge passiert und irgendwie alle alle projekte klingen danach als wenn das projekte wären auf die du richtig Bock hast die dir spaß machen.

00:45:21: wie groß ist dieses privileg das machen zu dürfen?

00:45:24: und das sind wir wieder beim thema was dir spaß macht und wie hast du die entwicklung in diesen letzten vier Jahren wahrgenommen.

00:45:30: Was hat das mit dir gemacht auf menschlicher Ebene?

00:45:33: Warum?

00:45:33: Ich muss echt sagen, die Anfangszeit war richtig schwierig.

00:45:36: Warum?

00:45:36: Es ging alles so schnell.

00:45:38: Und guck mal, zum Beispiel, du bist frisch Fußball-Profi, ja?

00:45:42: Und sagen wir, du hast einen coolen Vertrag, du bist bei einer Esslagisten, du kannst ja deinen Mitspieler fragen, hey, wie machst du das privat?

00:45:48: Der eine macht Yoga, der andere hat eine Freundin, der andere ist Single, der andere geht's, keine Ahnung, feiern, der andere nicht, der andere ist Personal Coach.

00:45:55: Aber du kannst so, es gibt so... Beispiele, es gibt so Leute, wo du sagst, ah, guck mal, der macht das so.

00:46:00: Ich glaub, Robin, du ticst ähnlich, ich würd's auch so machen.

00:46:02: Aber bei mir war das so.

00:46:03: Ich war auf einmal da.

00:46:04: Ich war so einer der einzigen oder wenigen, der so als Mann Koch-Content macht.

00:46:08: Und klar, gab's die Küche im Fernsehen, das ist Stefan Hänster, die auch Kollegen sind, mit denen ich auch Content mache.

00:46:12: Aber die kommen aus einer anderen Welt.

00:46:14: Und ich hab das auch mit Giovanni gesagt.

00:46:16: Früher zum Beispiel, wenn du erfolgreich warst in der Musik.

00:46:20: Ich weiß, und damals hat's Kambroses mit I Believe raus, und dann hat's Shakira die, glaub ich.

00:46:25: kam raus mit diesen.

00:46:27: Warte auf eins.

00:46:28: Aber wenn du damals bei den Charts auf eins warst, ja, da kannte dich.

00:46:32: Du wusstest, okay, gerade Shakira auf eins, Whitney Houston in Deutschland.

00:46:36: Aber heute, wenn du auf eins bist bei den Musikcharts, es entstehen Bubbles.

00:46:40: Weißt

00:46:41: du?

00:46:41: Es ist

00:46:41: immer so, früher kannst du jeden Fernsehkoch, kanntest du, weil du halt Fernseh geguckt hast.

00:46:45: Und heute, es gibt Leute auf TikTok, die haben eine Fanbase.

00:46:49: Also wenn die jetzt, ich hab mit Leuten gesprochen, die haben gesagt, ja, wir haben mit dem und dem Musikvertrag.

00:46:54: Boah, wir waren hier vor dem Gebäude, da waren drei tausend Leute, und du kennst die Person gar nicht, weil du nicht in der Bubble bist.

00:46:59: Wenn ich jetzt auch meine Nichte erzähle, hey, Person X war bei mir, ich hab die kennengelernt, die wird durchdrehen und sagt, wie, die Person, es entstehen ganz viele Bubbles.

00:47:07: Und ich war auch so in der neue Bubble, weil Reels war relativ neu.

00:47:11: Ich hab mir schon extrem Stress gemacht, ich dachte mir so, wie gestalt ich jetzt mein Alltag neu?

00:47:16: Weil ich muss immer Content machen, brauch ich ein Studio, mach ich das zu Hause, ich hab mich übertrieben.

00:47:23: gestresst, aber weil ich halt auch immer vorankommen wollte.

00:47:26: Ich wollte immer so den nächsten Step machen.

00:47:28: Und ich hatte das Gefühl, die Zeit läuft irgendwann mal ab, weil ich dachte mir so, wie lang geht das überhaupt?

00:47:31: Ich weiß nicht.

00:47:33: Ich glaube einfach, wenn man etwas frisch macht, auch als Fußballprofi, hat man andere Gedanken wie nach sieben, acht Jahren.

00:47:38: Man wird schon gelassener, weil du einfach den Job länger machst.

00:47:41: Weißt du, du hast mehr Erfahrung.

00:47:42: Ich glaube, Erfahrung beruhigt.

00:47:44: Und ja, das hat mich schon so geformt, dass ich ruhiger geworden bin, dass ich mir nicht mehr so ein Stress mache, dass ich auch gemerkt habe, ich brauche so eine richtige Struktur, um meine nächste Woche dir zu zeigen.

00:47:55: Ich habe jetzt zum Beispiel morgen drei Kampagnen.

00:47:58: Da habe ich jetzt ein kleines Team, um mit Tränen zum Beispiel für zwei, drei Kunden Videos.

00:48:02: Da drehe ich wahrscheinlich morgen zehn, zwölf Stunden.

00:48:04: Und die werde ich dann mal hochladen.

00:48:06: Ich bin auch so ein Typ, ich nehme die Leute ja in den Stories mit.

00:48:08: So, dann mache ich Stories hinter den Kulissen.

00:48:11: Ich nehme die mit und ich muss auch schauen, dass die ganze Zeit parallel Videos online kommen, weißt du?

00:48:15: Genau, dann habe ich Dienstag und Mittwoch in der TV-Produktion und am Donnerstag pflegen wir für einen Kunden nach Berlin.

00:48:20: Natürlich gibt es auch... Tage zweiter Tage deinander, da habe ich, klar, meine Meetings und auch meine Projekte, die da laufen, so was wie ein neues Kochbuch, Fernsehshow, eigene Produkte, das ist ja so ein Hintergrund läuft.

00:48:30: Aber ich habe drei, vier Termine, aber ich bin relativ flexibel an den Tag.

00:48:33: Und dann denkst du so, okay, was mache ich jetzt?

00:48:35: Wie sieht es aus?

00:48:36: Wie kann ich Mehrwert liefern?

00:48:36: Und dann schaue ich schon, dass ich mir jeden Tag echt eine Struktur mache, dass ich morgens ganz früh zum Sport gehe, dass ich meine Videos drehe, dass ich halt immer so eine Struktur habe.

00:48:44: Wenn du irgendwie in den Strudel kommst, wo du nicht weißt, wohin, wo du nicht so richtig zu zum Greifen hast, weißt du, dann ist es schwierig, weil du denkst, okay, was mache ich jetzt nächstes, weil dann bist du so einen, ich brauche, also ich bin zum Beispiel so ein Typ.

00:48:55: Genau, das ist ja wieder, um auf die Typen fragend zu kommen.

00:48:58: Du kannst nicht alles für allgemeiner.

00:48:59: Andere würden sich gar keinen Stress machen.

00:49:01: Und du wirst ja auch immer... an deinen Zahlen gemisten.

00:49:04: Und das vielleicht über deinem Fußball, du bist ja immer nur so gut wie dein letztes Spiel.

00:49:07: Weißt du, das bringt nichts, wenn du morgen fünf Minuten hinter schlägst.

00:49:10: Die Woche drauf, verlierst du zu Hause drei Null.

00:49:12: Die Leute denken wieder an das drei Null und du auch.

00:49:14: Du denkst auch so, okay, nächstes Spiel muss wieder funktionieren.

00:49:16: Und so ist bei mir auch.

00:49:18: Ich habe drei gute Videos.

00:49:19: Fünf funktionieren nicht.

00:49:20: Ich hätte mir so, oh nein, warum funktionieren nicht?

00:49:22: Und dann hast du natürlich, habe ich auch gemerkt, auch ich habe viele Bücher gelesen und mich viel mit Leuten ausgetauscht.

00:49:29: Die Basis, warum man gestresst ist.

00:49:32: und warum man unruhig ist und ängstlich, ist eigentlich die Basis, es ist ja immer Angst.

00:49:38: Also bei mir ist so, wenn ich ganz tief in mir reinhöre und ich sehe so drei viele Videos, ich sag's mal übertrieben, was zum Glück nicht vollkommt, also wenn jetzt so so eine wochenlang Videos nicht funktionieren, hab ich ja Angst, dass ich irgendwann mal den Job nicht mehr machen kann.

00:49:50: Ist

00:49:50: das deine größte Angst?

00:49:52: Ja,

00:49:52: dass du dann vielleicht morgen nicht mehr gehört wirst und nicht mehr gesehen wirst, dass dann du sagst, ey krass, ich mach grad den Job, ich geb alles, aber es funktioniert gar nicht mehr.

00:50:00: Weißt du?

00:50:01: Und das ist, glaube ich, die größte Angst.

00:50:02: Auch privat ist, glaube ich, wenn du vielleicht gerade gestresst bist, ist der Ursprung immer Angst, weißt du?

00:50:09: Vielleicht, wenn eine Kampagne mal nicht funktioniert, oder drei Kampagnen, bist du vielleicht unruhig und denkst so, ah, ich weiß, warum ich unruhig bin.

00:50:16: Vielleicht habe ich Angst, wenn jetzt weitere Kampagnen nicht funktionieren, da sie nicht mehr gebucht werden.

00:50:20: Das ist ja vielleicht dann auch so, wenn du sagst als Fußballer, boah, ich habe jetzt zwölf Spiele richtig schlecht gespielt.

00:50:25: Meine Angst ist, dass ich jetzt auf der Bank lande.

00:50:27: Der Ursprung ist immer Angst und deswegen bin ich auch sehr glücklich über alles, weil der Ursprung bei mir, um glücklich zu sein, ist Dankbarkeit.

00:50:34: Ich bin dankbar, ich gucke aufs Handy.

00:50:36: Meine Eltern sind noch gesund, beide fit.

00:50:38: Was will ich mehr?

00:50:39: Ich mach den Job, den ich liebe.

00:50:40: Ich bin flexibel, ich hab einen wundervollen Hund.

00:50:44: Klar, privat können wir noch in eine eigene Familie, aber so wie es gerade ist, mit den Sachen, die ich habe, ich könnte nicht glücklicher sein.

00:50:51: Und ich glaube, dass man auch manchmal auf die Bremse drücken muss und sagen, boah, ist doch alles entspannt.

00:50:56: Da muss man halt eine Balance finden, das ist so ein einfachen Prozess, weil du auch vor dem Prozess gesagt hast, muss man einfach immer schauen, okay, ich bin gerade glücklich, ich bin auch erfüllt, ich bin auch zufrieden, ich will mehr, aber das ist mehr wollen darf dich halt nicht negativ beeinflussen, du musst trotzdem halt trotzdem glücklich sein und dankbar durchs Leben gehen.

00:51:15: und da eine Balance finden ist nicht immer so einfach.

00:51:18: Nee voll, ich glaube, das ist auch echt ein ganz ganz wichtiger Appell, den du da gerade machst und ich glaube, das ist auch so ein bisschen das, was... uns die Leistungsgesellschaft von heute so ein bisschen suggeriert, dass wir immer höher, immer weiter müssen und dass wir nie auch mal stillstehen dürfen und auch mal genießen dürfen, was wir erreicht haben so.

00:51:33: Und deswegen, ja, glaube ich, ist es ganz, ganz wichtig, was du sagst, dass man einfach auch mal mit dem, was man hat und mit dem, was man schon erreicht hat, dass man da auch mal stolz drauf sein kann und dass man sich dann auch mal auf die Schulter klopfen darf und sagen kann, hey, Steph, hey Robin, hast du gut gemacht?

00:51:50: Ich kann mich da jetzt nicht drauf ausruhen.

00:51:52: Ich möchte gerne weiter und ich habe Ambitionen.

00:51:54: Aber trotzdem das, was ich hier gerade schon gemacht habe, das wird mir keiner mehr nehmen.

00:51:58: Und deswegen bin ich da happy mit.

00:52:00: Wir haben gerade über Ängste gesprochen.

00:52:02: Was mich total interessiert, ist, du lebst ja trotzdem in einem Business.

00:52:06: Du machst ein Geschäft, was von einer Plattform oder von mehreren Plattformen abhängig ist.

00:52:13: Wie groß ist die Angst vor der Zukunft?

00:52:15: Also wie groß ist vielleicht auch die Angst?

00:52:17: Oder wie oft denkst du darüber nach, dass Social Media irgendwann, dass dieser Hype darum vorbei ist und dementsprechend irgendwie vielleicht auch dein Berufsfeld dann wegbericht?

00:52:25: Spielt das eine Rolle bei dir?

00:52:27: Ja, auf jeden Fall.

00:52:28: Ich habe so die innere Ruhe jetzt so nach vier, fünf Jahren, wo ich den Job mache, wo ich mir sage, auch wenn morgen Instagram vorbei ist, ich werde einen Weg finden.

00:52:37: Also ich sage das zu mir selber.

00:52:38: Ich werde einen Weg finden.

00:52:40: Trotzdem, das zu machen, was ich liebe.

00:52:42: Weil ich mich gut anpassen kann.

00:52:44: Ich kann trotzdem auch Events machen, wo mich die Leute besuchen können.

00:52:47: Das ist halt so das Ding, man muss sich halt neben dem Social Media Game positionieren.

00:52:52: Man muss so eine Branding halt aufbauen.

00:52:55: Man muss für was stehen.

00:52:57: Und ich glaube, die Dinge, die ich nach außen trage, ich glaube, dafür hat ich schon Raum, trotzdem mein Geschäft dann zu haben, irgendwie Events zu machen.

00:53:05: vielleicht andere Plattformen.

00:53:07: Aber ich glaube, dass sich das in Zukunft sogar eher verstärken wird.

00:53:10: Ich glaube, es kommen mir immer mehr.

00:53:11: Ich hatte jetzt einen Call mit einer, die bei Instagram arbeitet oder bei Meta, quasi Instagram, Facebook und WhatsApp, die auch sagt, hey, es sind aktuell so viele auf der Plattform.

00:53:20: Wir müssen schauen, wie wir das auch... Weißt du, wo ich angefangen habe, waren viel weniger auf der Plattform.

00:53:24: Das heißt, die Aufwechslungkeitsspanne war höher.

00:53:27: Die haben sich an, dass es wieder angeschaut, wie heute.

00:53:28: Du weißt, teilweise scrollt, scrollt, scrollt und du kannst sich fast nichts mehr erinnern.

00:53:33: Ich glaube, zwei Sachen sind wichtig, um... trotzdem immer erfolgreich zu sein mit den Videos.

00:53:37: Es ist natürlich die ersten zwei, drei Sekunden ein bisschen stark sein, aber auch du musst interessant bleiben.

00:53:42: Aber trotzdem nicht weit weg von dir kommen, weißt du?

00:53:44: Ich glaube, man sollte nicht irgendwie versuchen, auf Krampf jetzt ein virales Video zu machen.

00:53:50: Man muss trotzdem bei sich bleiben und sagen, okay, was ist jetzt so mein Steckenpferd?

00:53:54: Wo gehöre ich hin?

00:53:55: Und die Community halt nicht da, sag jetzt mal, hart hintergehen, sondern immer bei sich bleiben.

00:54:00: Es ist ein Hintergedanke bei mir, aber es macht mir noch keine Angst.

00:54:03: dass ich sage, weil ich denke, es wird sich immer weiterentwickeln.

00:54:06: Ich glaube, dass die Welten sich alle vermischen werden.

00:54:09: Weil, hätte ich jetzt einem gesagt vor vier Jahren, ich bekomme eine eigene Primetime Show auf Sat.Eins, wo ich mein erstes Video gepostet habe, ich hätte jetzt Eberge, ich hätte gesagt, wie soll ich von Instagram Fernseh landen?

00:54:21: Das macht gar keinen Sinn.

00:54:22: Aber jetzt wird es so selbstverständlicher und normaler, sag ich mal, weil sich die Welten immer mehr vermischen, weil die jüngeren Leute nicht mehr so Fernseh konsumieren.

00:54:30: Das ist eine ganz, ganz interessante... Zeiten, der wir leben und noch eine ganz schnelle Zeit und ich versuche einfach nicht als Persönlichkeit auch zu trauen Dinge zu tun, die ich einfach gerade fühle.

00:54:42: Weißt du, ich glaube am A, das wollte ich noch vorhin sagen, genau, weil du meinst den Druck, ich habe am Anfang immer gedacht, hey, ich bin Stefan oder Koch, ich muss Koch-Content posten und habe mich immer so festgefahren.

00:54:50: Und dann habe ich mal gefragt, die Leute so, hey, wieso folgt ihr mir eigentlich?

00:54:53: Und dann wahrscheinlich, ich glaube, zwanzig, dreißig Prozent haben nur geschrieben, dein Kochreals.

00:54:57: Und es hat mir so einen Druck genommen, weil ich dachte mir so krass, die folgen mir wegen... wegen meiner Persönlichkeit, wegen meiner Familie, wegen den Videos generell, wegen meinem Hund.

00:55:06: Die folgen mir wegen mir als Person.

00:55:08: Das habe ich aber nicht ganz am Anfang verstanden.

00:55:11: Und jetzt bin ich viel freier.

00:55:12: Weißt du, wenn ich jetzt meinen Bruder treffe, mache ich ein witziges Video mit Giovanni.

00:55:15: Wenn ich mit Janaena bin, mache ich vielleicht so ein wie Italiener-Ticken und wie Brasilianer-Ticken-Video.

00:55:22: Weil das bin auch ich.

00:55:23: Oder ich mache ein Fail-Video.

00:55:24: Oder ich sage, ich mache ein Video, wo ich wirklich mal den Leuten zeige, wie wichtig Familie ist.

00:55:29: oder was mir Familie bedeutet.

00:55:31: Und ich mache ein Video, ein emotionales Video mit meiner Mama.

00:55:33: Ich fühle mich halt, ich setze mir keine Grenzen mehr und ich fühle mich halt komplett frei entfalten.

00:55:38: Und das ist halt mein großer Vorteil meiner Welt, weil ich machen kann, was ich will, aber auch zu wissen, welche Verantwortung ich habe.

00:55:45: Ja, deswegen macht es mir gerade einfach nur mal anderes Spaß, wie am Anfang, weil ich komplett frei bin.

00:55:51: Und dennoch ist es ja trotzdem so, und wir haben gerade darüber gesprochen, bei diesem Thema, ich muss es irgendwie schaffen, bei mir selbst zu... bleiben und trotzdem versuchen so mich selbst zu zeigen.

00:56:03: Du lebst trotzdem in der Realität, wo es viel um Klicks geht, um Aufrufe geht, wo es darum geht viral zu gehen.

00:56:10: Wie sehr ist es dann nicht trotzdem verleitend quasi das zu machen, was grad Trend ist und was dann dementsprechend vielleicht zwangsläufig damit einhergeht, sich von dir selbst zu entfernen?

00:56:19: Also wie schützt du dich davor?

00:56:20: Weil man kann es ja im Prinzip nicht anders machen, oder?

00:56:23: Ja, es ist schwer, weil... Man greift auch, ich hab mich auch gefragt warum greift man eigentlich immer ans Handy, kennst du das?

00:56:29: man hat manchmal so das Gefühl, ich muss

00:56:30: zum Handy,

00:56:31: weil da, ja dieses, du, du, dieses, diese Glücksgefühle, dieses, diese Emotionen, dieses neue Nachricht, Likes, es macht was mit einem.

00:56:40: Also ich glaube, wenn jemand sagt, wenn jemand was postet, ja, guck mal, das ist glaube ich echt wichtig, das habe ich wirklich gelernt.

00:56:47: Wenn ich was poste, wenn das Video geht, kriegt zweitausend Likes und das andere Video bekommt hunderttausend Likes.

00:56:52: Das darf man dir nichts machen.

00:56:54: Und das ist glaub ich richtig schwierig, weil viele sagen sich so, hey, ich hab doch hier zwei tausend Likes, hier hunderttausend, hier war ich schlechter drauf, mit zwei tausend Likes, mit hunderttausend Likes.

00:57:03: Und da wird's gefährlich.

00:57:05: Weil dann denkst du dir so, ey krass, wir gingen's besser mit hunderttausend Likes.

00:57:09: Ich mach jetzt das, was mich mit hunderttausend Likes bekommen hab.

00:57:12: Ich mach das gleiche Video noch mal.

00:57:14: Keine Ahnung.

00:57:16: Ich sag das und das noch mal.

00:57:17: Und da ist es nicht zu sagen so, ey, warte mal, mein Warum ist Mehrwert zu liefern und mein Warum ist... ... bei mir zu bleiben.

00:57:24: Meinen Worum ist nicht die Klicks.

00:57:26: Und natürlich bin ich froh, wenn ... ... ich würde lügen, wenn mein Video nicht besser funktioniert als normal.

00:57:29: Ja, aber du

00:57:29: bist ja auch davon abhängig, ... ... dass du Klicks bekommst letzten Endes, ne?

00:57:32: Weil je mehr Klicks, also zumindest verstehe ich das gerade so, ... ... je mehr Klicks, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit ... ... auch auf neue Partner, auf neue Sponsoren etc.

00:57:40: Das heißt also, selbst wenn du das einredest ... ... und das ja richtig und das ja genau gut so, dass du das machst, ... ... bist du ja trotzdem abhängig davon, ... ... dass ein Video abgeht durch die Decke.

00:57:49: Weil es damit einhergeht, dass es dir dein Job sicher hat auf langer Sicht, oder?

00:57:52: Ja, aber ich glaube, was viel wichtiger ist, weil ich hatte das Gespräch mit einem, der macht seit zwei Jahren Koch-Content und der meinte so, hey, Steph, momentan ist schwierig, ich wachs nicht mehr, ich will jetzt irgendwie meine Content anpassen, ich will jetzt irgendwie, ist ja überall so, es ist ja, wenn man ehrlich ist in jeder Branche so, wenn du Musik machst, denkst du, die Musik läuft gerade nicht, denkst du, ich muss irgendwie was Neues machen.

00:58:13: Beim Sport doch auch, weil du denkst, ich muss vielleicht irgendwie... besser schlafen.

00:58:16: Ich muss vielleicht irgendwie andere Positionen spielen.

00:58:18: Und ich glaube, dass es da echt wichtig ist zu sagen, aber wer bin ich denn?

00:58:22: Ich habe mir gedacht immer, okay, wenn Leute mich sehen, Stefano Zarella, ich will für was stehen.

00:58:28: Ich will, dass die sagen, Stefano, da bekomme ich das, das und das.

00:58:32: Und das war bei mir bei dem Job, wo ich habe ja fünf Jahre Pietro gemanagt.

00:58:35: Lombardi, mein Mehrwert, mein Warum war immer, ich will ihm einen guten Job machen, damit er mir sagt, hey, dank dir bin ich.

00:58:42: Läufst gut, dank dir, bin ich strukturiert, dank dir, ich wollte was zurückgeben, zu sagen, hey, mit mir an der Seite, ich geb mein Bestes, mach ich dich besser oder wir versuchen so eine geile Karriere für dich aufzubauen.

00:58:52: Ich hab mein ganzes Leben, Robin, ich schwöre dir, ich hab alles gegeben für diesen Jungen.

00:58:55: Und ich hab gesagt, ich werd immer für ihn da sein.

00:58:57: Wenn er Sonntag gesagt hat, hey, Stefano, ich bin Real aufnehmen, kannst du kurz das Handy halten?

00:59:02: Also ich film ihn quasi beim Real.

00:59:04: Natürlich ihr die sagen könnt, du hast auch einen Stativ gemacht.

00:59:06: Aber ich denk mir so, hey, nein, der braucht mich gerade.

00:59:08: Ich bin dann einfach Sonntag rüber gefahren zu ihm.

00:59:10: Das war so wirklich so.

00:59:11: richtige bro man so und wir waren halt ein team und das gleiche mit den events.

00:59:16: ich habe gesagt ich will das machen damit die leute sagen ich habe einen geilen abend und das gleiche mit meinen videos.

00:59:21: wir sagen hey dass die leute sagen hey cooles rezept ich bekomme bei steffano gute laune.

00:59:26: ich bekomme bei steffano ehrlichkeit weil ich sage manchmal dass mir nicht gut geht ich habe ja auch neurodemitis oder manchmal sage ich einfach so hey weil mir viele schreiben.

00:59:34: wie kann man immer so glücklich sein?

00:59:36: ich sage

00:59:36: ja ich bin dankbar Aber es heißt nicht, dass ich keinen schlechten Tage habe.

00:59:39: Ich bin auch ein stinknormaler Typ wie du.

00:59:42: Und das will ich einfach zeigen.

00:59:44: Natürlich so schmied als oberflächlich.

00:59:46: Aber ich will zeigen, dass es trotzdem Tiefe hat, weißt du?

00:59:48: Ich will den trotzdem mich charakterlich und auch als Person zeigen, wer ich eigentlich bin.

00:59:53: Und ich will das auch nutzen, um mich zu auszudrücken.

00:59:57: Ja, voll.

00:59:58: Wenn ich mit einem Koch-Creator oder mit einem Comedian Videos mache.

01:00:02: Dann will ich mich da auch in meiner anderen Rolle sehen, wie ich da auch mit dem Blödsinn baue und witzig bin und trotzdem das.

01:00:08: Aber unser warum ist halt immer mehr wert und es ist nicht so einfach, Robin.

01:00:11: Ich habe es auch nicht.

01:00:12: Es gibt da keine Formel.

01:00:14: Aber wichtig ist wirklich weitermachen.

01:00:17: Weitermachen und einfach Gas geben.

01:00:20: Das klingt so plump, aber ich habe es selber gemerkt.

01:00:22: Ich hatte auch Phasen, wo es nicht so gut lief mit meinem Job.

01:00:26: Und am Ende war es immer das Weitermachen.

01:00:28: Weißt du?

01:00:28: Immer das Weitermachen.

01:00:29: Was ist eine Verantwortung?

01:00:30: Die Leute warten, die Leute wollen.

01:00:32: Dass du lieferst so und ich sag ey, ich bin jetzt der Stefano Zarella, ich mach mein Instagram Account und ich liefer jetzt einfach und ich hab für mich herausgefunden.

01:00:40: Mein Mama sagt auch Stefano du musst mal weniger machen, sich Mama guck mal.

01:00:44: Ich bin ähnlich gestrickt wie Giovanni und ähnlich wie du eigentlich.

01:00:48: Ich liebe es wenn ich früh aufstehe, mich gesund ernähre, zum Sport gehe, ist gehe und Content mache.

01:00:55: Dann hab ich meine Bestätigung, dann bin ich happy.

01:00:57: Dann denk ich, okay, geil, ich hab jetzt viel, ich hab für mich was gemacht.

01:01:01: Und auch so für den Außen, für meinen Job.

01:01:03: Jetzt kann ich entspannen.

01:01:04: Jetzt kann ich heute Abend Fußball gucken, Ruhe.

01:01:06: Jetzt kann ich zum Fußball gehen, mein Neffen.

01:01:08: Jetzt kann ich mit Mama essen gehen.

01:01:09: Aber ich musste das für mich rausfinden.

01:01:11: Und ich entwickel mich ja auch immer weiter, weil ... Guck mal, die Social Media-Welt verändert sich die ganze Zeit.

01:01:16: Ich veränder mich.

01:01:17: Man muss wirklich gucken und in sich selber reinhören, wer bin ich.

01:01:21: was will ich da draußen zeigen?

01:01:23: und da habe ich auch den den den freund für mir beruhigt habe ich gesagt hey Ich habe gesagt hey bro guck mal nur weil ich mir follow-up.

01:01:30: wie du bin ich nicht anders wie du.

01:01:31: ich habe die gleichen ängste wie du ich habe die gleichen probleme wie du und ich habe ähnliche Gedanken wie du und das hat ihn so beruhigt.

01:01:38: und Dann habe ich ihn nochmal noch nicht angerufen und die geht sagt ja viel besser ich habe einfach weiter gemacht.

01:01:43: ich habe Trotzdem das gemacht was mir spaß macht aber ich habe nicht andere dinge gemacht.

01:01:47: weißt du?

01:01:48: das glaube ich so?

01:01:49: Du musst trotzdem das machen, was dir Spaß macht, aber nicht jetzt dich neu erfinden.

01:01:52: Andere Sachen machen.

01:01:53: Weil dann denken sich die Community auch, was macht der jetzt?

01:01:56: Das bist du doch gar nicht.

01:01:57: Weißt du, wenn ich jetzt auf Anfang würde, weiß ich nicht, komplett andere Sachen zu machen würden.

01:02:02: Ja, aber ich glaube, ich versuche mich so als Persönlichkeit zu entfalten, dass wenn ich auch mein Tanzvideo mache, die Leute das auch verstehen, weil die sagen, ist der von nur Tanz gerne.

01:02:09: Und es bin halt auch ich.

01:02:10: Heißt aber nicht, dass du jetzt tanzt, ich weiß nicht, was ich meine.

01:02:14: Nee, nee, klar.

01:02:15: Man muss halt immer das, was man machen, was irgendwie zu einem passt.

01:02:19: Versteh ich also auf jeden Fall richtig, weil das war auch echt noch eine Frage.

01:02:22: Und das hatte ich zum Beispiel auch in dem Gespräch mit Paula Hartmann, das ich mit ihr geführt habe, wo sie halt auch zu mir gesagt hat, ey, es gibt diese Kunstfigur Paula und es gibt halt diese Privatperson Paula und manchmal um mich zu schützen.

01:02:35: Oder ich hab das vor allem gemacht, um mich halt zu schützen quasi, weil ich weiß, wenn dann die Kunstfigur Paula quasi angegriffen wird, dann weiß ich, das hat nichts mit der Paula privat zu tun.

01:02:45: Weißt du, was ich meine?

01:02:47: Bei dir hör ich jetzt aber so ein bisschen raus.

01:02:49: Du gibst dich halt genauso, wie du auch privat bist.

01:02:52: Ist das so?

01:02:53: Und mach dich das nicht irgendwie auch ein Stück weit angreifbar bzw.

01:02:57: nimmst du dir dadurch die Hasskommentare, die sicherlich bei dir auch geben wird oder die negativen Kommentare vielleicht noch mal anders zu Herzen dadurch?

01:03:05: Ich bin generell ein sehr sensibler Mensch.

01:03:08: Weil schon immer.

01:03:09: Das ist auch so wie das anders.

01:03:11: Und das habe ich gemerkt, wo ich meine Events gemacht habe.

01:03:14: Es hätten tausend Leute sagen können, es war ein geiler Abend.

01:03:17: Hat einer gesagt, wo er letztes Mal war cooler, ich hab mich auf den angehangen.

01:03:21: Weil ich von meiner Mama gelernt hab, Harmonie, Harmonie zu Hause.

01:03:24: Und es war für mich in meinem Kopf, in meinem Herzen keine Harmonie.

01:03:27: Und da hab ich ihn gefragt, warum hat's ihn nicht so gefallen?

01:03:31: Ja, die Musik.

01:03:32: und dann sag ich, okay, cool.

01:03:34: Und natürlich lernst du, abzustumpfen mit der Zeit.

01:03:37: Diese Geräusche von außen, dieses Ja, der hat Glück gehabt und das war Zufall.

01:03:42: Das ist mir wirklich egal.

01:03:44: Bei mir ist wirklich einer der mir wichtig ist.

01:03:46: Weißt du, auf den Events sind Kunden von mir und Freunde und Bekannte, die sagen, war nicht so cool, dann war es mir irgendwo wichtig.

01:03:52: Natürlich schlüpft jeder, der Social Media macht, in eine Rolle rein.

01:03:55: Auch wenn du jetzt im Fernseh bist, schlüpst du in eine Rolle rein.

01:03:58: Es geht, glaub ich, automatisch.

01:04:00: Aber ich hab keine Figur da draußen, die ich ein- und ausschalte.

01:04:04: Ich glaub, das hab ich nicht.

01:04:05: Ich glaub schon, dass, wenn ich halt nicht so gut gelaunt bin und nicht einen Scheiß-Tag hab, dass ich halt keine Stories mach oder ich dann einfach sage, okay, Leute, hier bin ich wieder, gestern war nicht so ein cooler Tag.

01:04:14: Aber was man preis gibt, das hat schon jeder jetzt selber in der Hand.

01:04:17: Weißt du, ich glaube, dass ich schon oft gehört habe, dass man sagt, das hätte ich nicht posten sollen oder wir hätten unsere Beziehung nicht öffentlich machen sollen oder das hätte ich nicht sagen dürfen.

01:04:26: Aber deswegen darfst du dich echt nicht aus Emotionen heraus leiten lassen, wenn du jetzt irgendwas liest, zu sagen, oh, ich muss jetzt ein Video machen.

01:04:32: Sofort jetzt, jetzt Statements von mir.

01:04:34: So, einfach mal durchatmen und wie gesagt, da gehe ich nochmal auf mein Bruder zurück, rufe meinen Bruder an und sagt, Bro, was hältst du davon?

01:04:39: Ich habe das einen Kommentar gelesen, soll ich drauf reagieren.

01:04:42: Und dann hole ich mir ein, zwei Meinungen und dann sieht es wieder ganz anders aus.

01:04:45: Weißt du, einen Schritt zurückgehen.

01:04:46: Ja, voll wichtig.

01:04:47: Und dann mal oft große ganze schauen.

01:04:49: Weißt du, meine Mutter anrufen und das ist halt mein riesen, riesen Vorteil, dass ich halt tabel.

01:04:55: Und wenn du aber das halt nicht hast, ist noch noch mal schwieriger.

01:04:58: Aber ich kann jetzt nur von mir reden, was ich so von mir höre.

01:05:01: Und wenn ich jetzt gestern auf dem Konzert war, sagen die halt, ja, du bist ja wie hier auf Social Media.

01:05:05: Und ich denke mir halt so, ja, das bin ja auch ich auf Social Media.

01:05:09: Aber natürlich höre ich auch, dass man sagt, der war auf ihn echt, habe ich den kennengelernt, der war ja da ganz anders.

01:05:15: Aber du darfst auch nicht urteilen, weil wenn du, ich sage es immer, ich vergleichse nur mit der Kasse.

01:05:20: Wenn du jetzt an der Kasse stehst und eines voll gestresst genervt und du denkst, was ist der so gestresst?

01:05:24: Ich würde niemals urteilen, du weißt nicht, liegt seine Frau gerade schwanger zu Hause, hat der gerade seinen Job verloren.

01:05:30: Vielleicht ist er wirklich drei Hundert Tage gut gelaunt und ist gerade schlecht gelaunt.

01:05:33: Man darf echt nicht urteilen und nicht alles sehr persönlich nehmen.

01:05:37: Hundert Prozent, das kann man genauso stehen lassen, bevor wir hier schon wieder zum Ende kommen nach der wirklich sehr tollen Folge, hätte ich noch eine Frage, die so ein bisschen auch... an das anschließt was wir gerade schon jetzt im letzten block besprochen haben die.

01:05:52: Irgendwie aber bei mir total nachgewirkt hat weil ich.

01:05:55: Da und du weißt wir waren da zu dritt essen hier in florenz der zu viert glaube ich du hast noch dabei und meine frau war auch dabei und ich weiß noch wie wir.

01:06:04: Also rabea und ich im nachgang darüber gesprochen haben.

01:06:06: wir haben auch über thema familie geredet und wir haben gerade schon darüber geredet wie wichtig das alles ist.

01:06:11: und in dem moment ist mir dann so klar geworden ey.

01:06:13: Ich jetzt, ich hab da so ja so ein unglaubliches Glück, dass ich Rabea kennengelernt habe, bevor ich berühmt geworden bin.

01:06:20: So und wir sind zusammen zur Schule gegangen und wir haben echt, ich bin da so rückblickend noch viel dankbarer für als in diesem Moment, weißt du?

01:06:28: Weil und das Thema hast du an dem Abend aufgemacht, das ist mir nicht aus dem Kopf gegangen.

01:06:33: Du kannst mittlerweile gar nicht mehr so richtig sagen, haben die Interesse an dir, an Stefano, weil die einfach echt, ey... Du gefällst dieser Person oder ist es einfach so diese Kunstfigur oder diese bekannte Person, die mich interessiert.

01:06:45: Und du hast damals gesagt, dass ich das irgendwie voll belastet hat und dass sie das manchmal echt zu schaffen macht, dass du gar nicht mehr weißt, was diese Person wirklich von dir möchte.

01:06:54: Und deswegen wollte ich zum Abschluss nochmal fragen, wie belastend ist.

01:06:58: Das ist das nach wie vor noch ein Thema, weil bei mir in Nachgang und auch mit Rabia zusammen, als wir drüber gesprochen haben, war das echt so ein Ding, dass wir halt da gemerkt haben, wie glücklich man darüber sein kann.

01:07:08: dass ich mir da jetzt gar keine Gedanken mehr machen muss.

01:07:11: Ich hab mir letztens auch gedacht, wenn ich jetzt weder eine Öffentlichkeit stehen würde, noch Joannis Bruder wäre, ist ja logisch, dass du ehrlicher jemanden kennenlernst, weil die ja nix von dir wissen.

01:07:23: Weil wenn ich jetzt jemanden kennenlernen, den ich kennt über Social Media, die weiß schon, ich bin ein familiärer Typ, ich hab einen Hund, ich mach diese Kochvideos.

01:07:32: Mein Blatt ist nicht weiß, da steht schon viel drauf.

01:07:34: Man fängt nicht von der gleichen Basis an.

01:07:36: Aber... Ich sehe mich halt in so einer neuen Welt nach Oldschool-Sachen.

01:07:40: Ich bin echt altmodisch, was Beziehungen angeht.

01:07:44: Ich date mich gerne, ich verwöhne die Frau gerne.

01:07:48: Ich bin halt so gern Gentleman.

01:07:50: Und ich mag auch nicht diese ganzen Dating-Apps und so.

01:07:52: Und Robin weißt du wie gerne ich meinen Vater und meine Mama am Altar sehen würde, die mich so stolz anschauen und die sagen, ey, keine Ahnung, alles Gute euch beiden.

01:08:04: Ich mach ein Kind und das ist das letzte Ding, was mir so fehlt, weil ich glaube halt, dass die richtige Partnerin, was ja auch bei dir so der Fall ist, die kann dich halt übertrieben noch mal pushen und dir noch mal so richtigen, frischen Wind geben und dich mal so richtig... Das sind ja so Dinge, die, das habe ich zu meinem Bruder auch gesagt, weißt du, der mir dann gratuliert zu Show oder zu meinem Werdegang und ich denke mir so, wie schade, dass ich das nicht so richtig teilen konnte mit einer Partnerin oder mit meinem Kind.

01:08:31: Das Problem ist, das kann ich auch nicht rückgängig machen, weißt du, das wird so bleiben.

01:08:34: Voll.

01:08:35: Und das denkt mir so schade, weil ich sehe das bei meinen Eltern.

01:08:38: Überleg mal, meine Mutter hat nur meinen Vater geküsst.

01:08:42: Was für eine schöne Liebesgeschichte.

01:08:43: Die hat nur meinen Dad geküsst.

01:08:45: Das ist so schön.

01:08:47: Und die haben alles durch, von nach Rom gezogen, zurückgezogen, hin.

01:08:52: Der Restaurant aufgemacht, Restaurant lief nicht, wieder zugemacht.

01:08:55: Parallel schwanger.

01:08:56: Egal, wir ziehen es durch.

01:08:58: Meine Mutter ist so eine Superheldin.

01:09:00: Ich will diese Geschichten ausschreiben.

01:09:02: Aber man hört ja hier, ja die waren ein Jahr zusammen, nicht mehr funktionieren.

01:09:06: Ich will es nicht jetzt für allgemein, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass man heutzutage vielleicht viele Sachen noch schnell hinschmeißt und ich sehe mich schon sehr nach einer Partnerin, die mir durch die Kontin geht.

01:09:16: Und ich bekomme oft die Frage auch so, hey, sollen sie in der Öffentlichkeit stehen oder nicht?

01:09:19: Das ist mir eigentlich echt egal.

01:09:20: Ich will einfach, dass eine Frau mich supportet, mein Leben versteht, ich verstehe ihr Leben.

01:09:24: Und wir gehen durch die Kundinnen.

01:09:25: Ich brauche nichts Besonderes.

01:09:27: Ich will einfach glücklich sein mit ihr.

01:09:30: Und das war's.

01:09:32: Eigentlich kein Hexenwerk, aber es ist natürlich schwierig, auch jemand kennenzulernen, weil ich auch nicht zur Arbeit gehe.

01:09:37: Oder es ist bei mir auch sehr dynamisch alles.

01:09:40: Ich bin ja auch irgendwo selber schuld.

01:09:42: Oder was heißt selber schuld, aber mein Job ist auch nicht für jeden verständlich.

01:09:45: Ich bin auch viel unterwegs und habe auch keine Zeiten, wo ich dann sage, hey, das ist halt sehr dynamisch alles.

01:09:51: Es muss auch eine Frau erst mal mitmachen und sagen, okay, der ist wieder drei Tage weg, jetzt dreht er bis zehn Uhr abends, jetzt steht er wieder um fünf Uhr auf.

01:09:58: Ich denke, dass man halt, wie man so schön sagt, man findet irgendwo immer seinen passenden Deckel.

01:10:02: Ich bin jetzt echt auch auf dreißig und ich hätte eigentlich echt so schon Lust, mich zu winden.

01:10:07: Und auch diese Verantwortung als... als Vater zu gehen oder als Mann oder als Freund, weil auch alle gerade zu meinem Umfeld, weißt du,

01:10:15: heiraten.

01:10:15: Ja, das kommt dann auch noch dazu.

01:10:16: Und

01:10:17: dann sagen sie so, ah, Stefano, wann man macht Studismal so?

01:10:20: Und ich sage, keine

01:10:20: Ahnung, das

01:10:22: fragt mich so, warum bist du noch singen?

01:10:23: Ich denk mal, keine Ahnung, was soll ich machen?

01:10:25: Und wenn das eine bewusst entscheidet?

01:10:27: Ja,

01:10:27: also ich krieg ganz, ganz süße Nachrichten auf Social Media, so, hey, ich will dich, also das sage ich, also das sage ich nicht, ich, ich bin ja wirklich so, du kennst mich, ich bin nur ganz stich noch mal ein Dude so.

01:10:38: Aber ich krieg ja selber diese Nachrichten, weil du ja selber das gerade angeschnitten hast.

01:10:43: Die sagen selber von sich aus, hey, glaub nicht, dass ich an deiner Person im Öffentlichkeit interessiert bin.

01:10:48: Ich bin an dich interessiert, an Stefano, weil ich sehe, dass du ein bodenständiger Junge bist.

01:10:52: Die kommen schon so oft auf mich zu und versuchen es so zu entschleunigen.

01:10:56: So rechtfertig.

01:10:56: Ja, und ich

01:10:57: bin auch keiner der Frau-Teile hat.

01:10:59: Ich bin keiner, der jetzt eine Frau datet und denkt, ja, der will irgendwie profitieren.

01:11:03: Das bin ich wirklich nicht.

01:11:04: Ich date wirklich.

01:11:06: Wenn ich date, bin ich da wirklich auf einer Wellenlänge.

01:11:09: Und ich höre mir so an, was sie sagt.

01:11:11: Und sie hört sich an, was ich sage.

01:11:13: Und dann sehen wir auch, was passiert.

01:11:14: Weißt du, was reden können wir alle?

01:11:15: Robin, jeder kann sagen, ich bin so und so.

01:11:18: Aber die Zeit zeigt es sich halt einfach.

01:11:21: Aber ich bin da nicht, dass ich mich darauf hinunterziehen lasse.

01:11:23: Ich bin aktuell sehr, sehr glücklich.

01:11:25: Aber das ist schon so.

01:11:27: das eine Ding, was mir noch fehlt.

01:11:28: Aber man weiß nicht, kann sein Morgenschütze da und das geht schnell.

01:11:32: Auf jeden Fall.

01:11:32: Auf jeden

01:11:33: Fall.

01:11:34: Ich bin da der Letzte, der nicht dran glaubt.

01:11:36: Ich glaube schon noch an die große Liebe.

01:11:38: Die wird kommen.

01:11:39: Die wird kommen, Fratellos.

01:11:40: Hundert Prozent.

01:11:40: Da komme ich ins Stadion mit dir.

01:11:42: Ja, bitte.

01:11:43: Ich bitte darum.

01:11:45: Das ist doch ein sehr, sehr guter Deal.

01:11:46: zum Abschluss hier.

01:11:47: Ja, das mache ich.

01:11:48: Genau so machen wir das.

01:11:50: Bevor wir hier zum Ende kommen, dieser wunderschönen Folge, gibt es noch zwei Fragen zum Schluss, die wir eigentlich allen unseren Gästen stellen.

01:11:57: Und die erste wäre tatsächlich, welcher war der wichtigste Ratschlag, den du in deinem Leben bekommen hast?

01:12:03: Gibt es da was?

01:12:04: Ja, das war ein Ratschlag von meinem Dad.

01:12:06: Ich habe schon noch Zweifel gehabt, dass ich Dinge nicht durchziehe, dass ich Dinge nicht erreichen kann.

01:12:10: Und mein Dad hat mir immer gesagt, guck mal, wir sind gekommen mit zwei Koffer nach Deutschland.

01:12:14: Wir konnten nicht mal richtig Deutsch.

01:12:15: Und wir haben uns das aufgebaut.

01:12:17: Lass dir nie von einem sagen, dass du etwas nicht kannst.

01:12:20: Und bitte hör nie auf, an deine Träume zu glauben.

01:12:22: Und weil ich und Mama werden immer hinter dir stehen.

01:12:24: Und das ist so ein ... So ein Satz, der hat mich so berühmt, weil ich mir dachte, krass, ich kann meine Eltern gar nicht enttäuschen.

01:12:31: Und ich kann nicht tief fallen.

01:12:33: Und die sind für mich da.

01:12:34: Und das hat mich so ... so krass geprägt.

01:12:38: Und mit diesen Eigenschaften gehen wir alle durchs Leben.

01:12:40: Mein Bruder ist ein Sohn mit seinem Fußball, mein Bruder.

01:12:43: Mein Bruder ist eine Tochter, meine Schwester.

01:12:45: Weil wir wissen, hey, wir haben uns und es kann eigentlich nichts passieren, weil wir uns haben.

01:12:50: Weißt du, weil wenn du deine Familie hast, das ist halt wie so ein, wie so ein Superheldenanzug, da kann nichts passieren.

01:12:56: Und das zu wissen, damals, weil wenn du das nochmal hörst von deinem Vater, der dir das sagt, das hat mich schon krass beruhigt.

01:13:03: Weil ich hatte auch Kumpels, die, wie du auch gesagt hast, der hat mir auch gesagt, oh mein Vater, der wird umgegangen, dass ich Profi werde und so.

01:13:10: Und der ist jetzt auch frisch Vater geworden.

01:13:12: Und der will jetzt Fußballtrainer werden, über den ich spreche.

01:13:15: Und der sagt ja auch, ich will das anders machen.

01:13:17: Der hat mich schon sehr unter Druck gesetzt.

01:13:19: Und ich kann halt nichts Negatives für meinen Eltern sagen, weil ich sage, die haben mich immer unterstützt.

01:13:25: Und die haben mir nie einen Stress gemacht.

01:13:27: Und meine Mama war mehr der Part, die gesagt hat, du musst aber eine Ausbildung machen, du musst studieren.

01:13:32: Aber damit ich einfach genau dann diese Freude auch im Kopf habe.

01:13:35: Und das habe ich auch jetzt erst verstanden.

01:13:37: Und jetzt kann ich so richtig... frei sein und Dinge probieren, weil wenn auch bei mir morgen alles vorbei ist, bewerbe ich mich einfach mit meinen Unterlagen und nicht gearbeiten.

01:13:45: War das entspannt?

01:13:46: Ich habe und nehme einfach das, was ich gelernt habe, sowohl als Persönlichkeit als auch im Studium, nehme ich einfach mit in den nächsten Job.

01:13:55: War das entspannt?

01:13:56: Ja, diese Ruhe, die das einem gibt, das glaube ich echt nichts zu unterschätzen, kann ich nur so bestätigen und bin da in der an der Stelle genauso privilegiert wie du zum Glück.

01:14:06: Glück!

01:14:07: ist das Thema.

01:14:08: Was brauchst du, um glücklich zu sein?

01:14:10: Ich bin zum Glück ein sehr, ein sehr pflegeleichter Mensch.

01:14:16: Im Alltag, würde ich sagen, was ich wirklich brauche, um glücklich zu sein ist.

01:14:20: Ich brauche meinen Sport.

01:14:21: Ich brauche ein, zwei Leute, die ich ehrlich anrufen kann.

01:14:24: Ich verklüge mich, ich sage nicht, dass ich nicht glücklich bin.

01:14:27: Ich bin wirklich zu hundert Prozent glücklich und erfüllt.

01:14:30: Aber ich glaube, dass so richtig glücklich zu sein Auf nur mal ein anderes Level kann ich dann erst sagen, wenn ich auch alle Phasen durch hab in meinem Leben, auch mit eigener Familie.

01:14:41: Aber was mich so wirklich glücklich macht, wenn ich mal so Tage hab, wo ich nicht glücklich bin, ist halt wirklich Dankbarkeit.

01:14:48: Und so mal auf Pause zu drücken, um mal zurückzuschauen.

01:14:52: Aber ich brauch echt nicht viel, Robin.

01:14:54: Ich bin ganz entspannt.

01:14:55: Ich bin so pflegeleicht.

01:14:56: Ich trick morgens meine Espresso, geh zum Sport, erst bis ins Kür mit Früchten, mach meine Arbeit.

01:15:01: Herrlich, so wunderbar, schön leicht.

01:15:03: Manchmal

01:15:04: muss

01:15:05: man auch gar nicht nach den großen Dingen suchen.

01:15:06: Nee,

01:15:06: ich brauche auch nicht dieses... Ich muss jetzt aber reisen und ich muss jetzt aber die größere Wohnung haben.

01:15:12: Damit juckt mich gar nicht.

01:15:13: Mein nächstes Ding, was ich wirklich wollen würde, von Herzen ist halt eine eigene Familie.

01:15:18: Und dafür mache ich auch alles so sehr.

01:15:21: Wenn ich die ganzen Dinge mache, denke ich so an meine Familie, die ich jetzt schon so ein bisschen... Ich brenne dafür richtig, weißte?

01:15:25: Ich will das so richtig.

01:15:26: Und was mich auch wirklich glücklich macht... ist es einfach auch ein guter Mensch zu sein und viel zurückzugeben.

01:15:32: Das war so, was ich vergessen habe, vorhin zu sagen, Robin, was für mich wirklich auch ein Superhelden ausmacht, ist nicht nur erfolgreich zu sein in der Branche oder in der Arbeit, sondern auch hinter der Kamera.

01:15:43: Weißt du?

01:15:44: Wenn du halt zu Hause ein guter Ehemann bist, wenn du ein guter Bruder bist, eine gute Schwester, eine gute Partnerin, dann bist du für mich echt ein Superheld.

01:15:52: Wenn du irgendwie ein guter Musiker bist, ein geiler Tennisspieler, aber du bist ein Arschloch als Mensch.

01:15:59: dann gewinnst du für mich nicht im Leben.

01:16:00: Und ich sag mir für mich immer so, ich will, dass meiner, das klingt so hart, aber ich will, dass bei meiner Beerdigung viele kommen und sagen, der war echt ein cooler Typ.

01:16:08: Und das ist so mein Warum, warum ich das alles mache, weil ich einfach vielen Leuten lachen lassen will, vielen Leuten gute Zeit geben will und ich einfach runter am Strich ein guter Mensch sein will.

01:16:18: Und das ist das, was ich beim Bude hoch anrechne, weil egal wie es schlecht ist im Ging oder wie gut es auch bei seiner Karriere lief.

01:16:25: Er war immer, das habe ich ihm auch gesagt, neulich.

01:16:27: Ich habe gesagt, Bro, egal wie viel Arbeit du hattest, wie viel Erfolg oder wo es nicht so gut lief, du warst immer gleich für mich da.

01:16:35: Und das ist wirklich, das rechne ich dir ganz hoch an.

01:16:37: Ich kann nicht eine Zeit sagen, wo ich sage, ey, du warst nicht so rück für mich da.

01:16:41: Und das ist auch unser Warum in der Familie.

01:16:43: Wir sind immer füreinander da, egal welchen Job wer macht, wir sind immer füreinander da.

01:16:47: Das ist halt so eine Frage auch der Prioritäten, weißt

01:16:50: du.

01:16:50: Wunderbares Schlusswort, dem habe ich eigentlich wirklich auch gar nichts mehr hinzuzufügen.

01:16:54: Ich glaube, so sollten wir die Folge hier verlassen.

01:16:57: Stay, ich danke dir von ganzem Herzen.

01:16:59: Graziemile für deine Offenheit und für das, was du hier mit uns geteilt hast.

01:17:03: Du kannst wirklich stolz auf dich sein, auf das, was du schon erreicht hast.

01:17:06: Und ich kann das ja nur aus unserer Zeit hier, die wir schon miteinander erleben durften und erlebt haben, sagen, du bist auf jeden Fall ein ganz toller Typ.

01:17:14: Ich bin mir ganz sicher, dass du genau so weitermachst und dann wird auch die eine richtig gekommen, sodass auch das letzte Puzzlestück noch fehlt.

01:17:20: Da bin ich mir ganz, ganz sicher mein Lieber.

01:17:22: Danke von Herzen.

01:17:22: Danke dir.

01:17:23: Es hat richtig, richtig großen Spaß gemacht.

01:17:25: Danke schön.

01:17:25: Danke für die Einladung.

01:17:26: Kann ich nur zurückgeben.

01:17:27: Ja, wenn die Leute mich fragen, ob du in echt auch so sympathisch bist, würde ich sagen, ja, auf jeden Fall bin ich noch sympathisch.

01:17:33: Das

01:17:34: lief von dir.

01:17:34: Danke schön.

01:17:35: Du kannst

01:17:35: auch sehr stolz auf dich sein und ich hoffe, wir sehen uns bald.

01:17:37: Danke schön für die Zeit.

01:17:38: Danke dir, Mann.

01:17:39: Danke dir.

01:17:40: Ciao bello.

01:17:42: Und das war sie auch schon.

01:17:43: Die Folge mit Stefano Zarella.

01:17:44: Ich hoffe, sie hat euch genauso viel Positivität und Energie mitgegeben.

01:17:48: Beim hören, wie mir während des Gesprächs, bitte nehmt diese Energie mit und lasst euch von ihr tragen.

01:17:54: Und darüber hinaus bitte folgt uns unbedingt auf Spotify, folgt uns auf Instagram.

01:17:57: Denn ab jetzt gibt es eine kleine Neuerung.

01:17:59: Wir werden da immer jetzt so ein bisschen die Gäste antiesen, die uns besuchen werden.

01:18:04: Und ihr habt dann die Möglichkeit diesen Gästen Fragen zu stellen.

01:18:06: Fragen zu mentaler Gesundheit.

01:18:08: Was interessiert euch ganz konkret?

01:18:10: Um diese Fragen werden wir dann entweder über Sprachnachricht oder auch geschrieben von mir vorgelesen, dann in den Podcast mit einbauen.

01:18:17: Deswegen könnt ihr ab jetzt so ein bisschen auch im Gespräch dabei sein.

01:18:20: Wir würden uns sehr freuen über alle Fragen, denn ja, das Thema ist und bleibt einfach wichtig.

01:18:25: Was gibt es noch Neues?

01:18:26: Es gibt eine kleine Änderung.

01:18:27: Wir werden ab der nächsten Folge mit Andreas Schöhler auch auf den Videopodcast umsteigen.

01:18:31: Das bedeutet also, man sieht dann auch tatsächlich unsere Gesichter.

01:18:35: Das eine von mir wird dann immer da sein und die anderen Gesichter werden sich dann so ein bisschen abwechseln.

01:18:40: Auch darauf freuen wir uns und hoffen, dass euch das genauso gefallen wird wie uns und wie wir das auch im Kopf haben.

01:18:46: Darüber hinaus wird es auch eine Sonderfolge gegeben von Nils und mir.

01:18:49: Auch da freue ich mich unglaublich drauf.

01:18:51: Wir werden die ersten zwanzig Folgen so ein bisschen Revue passieren lassen und werden ein bisschen darüber sprechen.

01:18:55: Was lief gut?

01:18:56: Was lief nicht so gut?

01:18:57: Was wollen wir noch ändern?

01:18:58: Und wo hat uns die Reise bisher überhaupt schon so hingeführt?

01:19:01: Von daher ganz ganz viel Neues auch.

01:19:03: Freut euch drauf.

01:19:04: Wir freuen uns definitiv drauf und deswegen bleibt mir am Ende des Tages nur zu sagen.

01:19:09: Freut euch auf andere Schüler in zwei Wochen und bitte, bitte passt auf euch auf und bleibt gesund.

01:19:14: Bis dahin, alles Gute.

01:19:15: Tio Tio.

01:19:17: Das war Wie Geht's?

01:19:19: mit Robin Gosens Ton und Schnitt Robin Richter Sounddesign Robin Richter und Jonas Hafke Produktion und Management Julian Brugmann Redaktion Nils Stratmann und Robin Gosens Wie Geht's erscheint alle zwei Wochen Überall, wo es Podcasts gibt.

01:19:39: Bis zum nächsten Mal.

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